JEVER jever/lr „Solch ein Wetter habe ich beim Zeltlager noch nicht erlebt“, stöhnte Wilke Pannbacker aus der Jugendgruppe des Angelvereins Jever, als am Dienstag zum Regen auch noch Sturm hinzukam und die ersten Zelte drohten, weg zu fliegen. Bereits 17 Zeltlager haben die Angelvereine Zerbst und Jever seit 1991 im Rahmen der Städtepartnerschaft organisiert – und bislang immer Glück gehabt.

Diesmal jedoch schlug das Wetter heftig zu. Ein Regenschauer sollte Anglern eigentlich nicht viel ausmachen, doch der Boden im Freibad Jever konnte das Wasser nicht aufnehmen und so entstand schnell um die Zelte herum eine richtige Schlammlandschaft, die ohne Gummistiefel nicht mehr zu betreten war.

Der Stimmung tat das jedoch keinen Abbruch. Die 25 Jugendlichen aus Zerbst und Jever kannten sich überwiegend schon aus den Zeltlagern der vergangenen Jahre und trugen die widrigen Umstände mit Gelassenheit.

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Die Betreuer Gerd Beermann und Wolfgang Gawenda aus Jever sowie Karl-Heinz Wilke und Jürgen Neumann aus Zerbst hatten zwar zeitweise sorgenvolle Gesichter, meisterten die Situation jedoch souverän und schafften es sogar, das umfangreiche Programm mit nur geringen Abstrichen durchzuziehen.

In erster Linie wurde natürlich an den Jeveraner Gewässern geangelt. Sogar eine Genehmigung, in den Graften nach Hechten zu angeln, hatte man bekommen.

Daneben durfte eine Besichtigung des Friesischen Brauhauses nicht fehlen. Am Sonntag standen eine Kutterfahrt zu den Seehundbänken und ein Besuch im Küstenmuseum in Wilhelmshaven auf dem Plan.

Beeindruckt von der guten Stimmung trotz schlechten Wetters zeigte sich Jevers stellvertretender Bürgermeister Jan Edo Albers, der es sich nicht nehmen ließ, zum Ende des Zeltlagers noch einmal durch den Matsch zu laufen, um die Zerbster Jugendgruppe persönlich zu verabschieden.

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