Varel Kurz nach 12 Uhr am Sonntag war es soweit. Eine große rote Schleife versperrte den Eingang zum Schlossplatz an der Hindenburgstraße und sorgte für einen erheblichen Stau. Wenige Momente später durchschnitt Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner den Stoff und gab den für 950 000 Euro aufwendig sanierten und neu gestalteten Platz frei. Bei der Eröffnung waren auch die Ratsmitglieder sowie geladene Ehrengäste zugegen und bewunderten die neue Fläche.

„Beseelen Sie diesen Platz, lieben Sie diesen Platz“, rief er den vielen Passanten und Besuchern zu, die während des Kürbisfestes schon lange zuvor das neue Schmuckstück der Stadt geflutet hatten. Sie waren besonders begeistert von dem Charakter, der Neues und Altes verbindet.

Eingerahmt von Lindenbäumen ist ein großer, barrierefreier, gepflasterter Platz entstanden, der zum flanieren oder verweilen einlädt. Vor allem im Dunkeln kommt der Schlossplatz besonders gut zur Geltung. „Es wurde viel Licht installiert“, betonte Bürgermeister Wagner. Neu ist die Beleuchtung der Bäume sowie von Strahlern im Pflaster, um dem Schlossplatz bei Veranstaltungen in den Abendstunden eine besondere Atmosphäre zu verleihen. Auch das Klettergerüst für Kinder wurde erhalten, auf dem am Sonntag zahlreiche Jungen und Mädchen herumturnten.

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Der neue Schlossplatz bietet aber auch Historisches. So werden dort die Fundamentreste des 1871 abgerissenen alten Vareler Schlosses zu sehen sein. Diese waren während der Bauarbeiten gefunden worden. Nach der Konservierung und Restaurierung sollen sie dauerhaft sichtbar gemacht werden.

Besonders für den Erhalt und die Präsentation der geschichtlichen Relikte eingesetzt hat sich eine Privatinitiative, die die finanziellen Mittel dafür in einer Spendensammlung aufgebracht hat. Großer Besucherandrang herrschte in einem Zelt, in dem die Gruppe über die Geschichte und die Restaurierung informierte. Die alten Steine konnten dabei sogar angefasst werden. Künftig sollen zudem Stelen und ein Bronzemodell über das alte Schloss informieren sowie die Grundrisse im Pflaster sichtbar gemacht werden.

„Wir benötigen aber weitere Spenden zur Realisierung sämtlicher Elemente“, sagte der Mitorganisator Jan Focko und bat um Einzahlungen auf das Spendenkonto : (DE53 2826 2673 1082 66304).


Mehr Schlossplatz-Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-friesland 
Olaf Ulbrich Kanalmanagement (Ltg.) / Redakteur
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