JEVER Auf ein erfolgreiches Jahr kann der Jeverländische Altertums- und Heimatverein zurückblicken. „Besonders die archäologischen Funde auf dem Kirchplatz sind von großem öffentlichen Interesse gewesen“, berichtete Vorsitzender Volker Landig am Donnerstag in der Jahreshauptversammlung.

Dabei hob er besonders das Engagement von Volker Bleck von der Stadt Jever und Heino Albers, neuer ehrenamtlicher Beauftragter für Bodenarchäologie im Landkreis Friesland, hervor. Ohne diese beiden „Motoren“ der Grabungen hätte vieles sicherlich nicht geborgen werden können, sagte Landig.

Bericht aus Arbeitskreisen

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Landig berichtete kurz über die Arbeitskreise, die den Verein mit Leben füllen. So konnte Horst Radowski zu den Treffen des Heimatkundlichen Arbeitskreises namhafte Vortrags-Referenten verpflichten. Jeden dritten Mittwoch im Monat treffen sich die Heimatfreunde im Anton-Günther-Saal. Zusätzlich werden im Sommer Exkursionen angeboten.

Im Anton-Günther-Saal finden auch der Plattdeutsche Gesprächskreis unter Leitung von Horst Janssen statt. „Auch zehn Jahre nach der Gründung scheint das Interesse ungebrochen“, freute sich Janssen, den der Name „Gesprächskreis“ stört. Gemeinsam mit den anderen Organisatoren will er nun einen plattdeutschen Ausdruck für die Veranstaltung finden.

Etwas ruhiger geht es beim Familienkundlichen Arbeitskreis zu, der sich jeden ersten Dienstag im Monat im ev. Gemeindehaus Accum trifft. Zurzeit arbeitet die Gruppe um Heino Albers an einem Ortssippenbuch für Jever. Albers warb für die Teilnahme an einem Workshop zur Ahnenforschung, der am 23. und 24. Mai im Neustadtgödenser Landrichterhaus stattfindet.

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Ruhig ist es auch um den „Litera-Tee“ geworden. Uta Esselborn berichtete von einer Veranstaltung im vergangenen Jahr, bei der die gebürtige Friesin Wiebke Eden aus ihrem ersten Roman las. Die übrige Zeit habe sie genutzt, um herauszufinden, was für die jeverschen Literaturfreunde von Interesse ist. „Manchmal ist weniger und gezielter auch nicht schlecht“, meinte sie.

Professor Dr. Antje Sander, Leiterin des Schlossmuseums Jever, nannte in ihrem Bericht die Radziwill-Ausstellung und die Holocaust-Ausstellung „Nirgendwo und überall zuhause“ als Höhepunkte.

Bei den Wahlen wurde der komplette Vorstand bestätigt: Volker Landig hat weiterhin den Vorsitz inne und wird unterstützt von seinen beiden Stellvertretern Carola Albers und Klaus Homola sowie Kassenwart Ernst Juilfs und Schriftführer Detlef Pohl.

Kirsten Homola Sekretariat / Redaktion Jever
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