Neuenburg Ein Feuerkamm durchzieht die Mauer des Modells, das auf dem Werktisch in der Glaswerkstatt von Werner Koch steht. An mehreren Stellen sind Feuerwehrmänner zu sehen, die das Feuer bekämpfen. Mit viel Liebe zum Detail hat der Neuenburger das Kunstobjekt ausgearbeitet, bald soll es das neue Feuerwehrhaus Neuenburg zieren. „Es ist ein großes Gemeinschaftsprojekt geworden“, freut sich Werner Koch. Nun sind alle Zeichnungen fertig und die örtlichen Handwerksbetriebe können mit der Umsetzung beginnen.

Bereits 2013 hatte der Kunstverein „Die Bahner“ mit der Pflasterkunst zur Kunstwoche den Grundstein für den Wunsch nach einer Kunstmeile innerhalb des Ortes gelegt. So wurden die alten Basaltsteine der Durchfahrtsstraße integriert. Es folgte die Gestaltung verschiedener Grundstückseinfahrten und der Rastplätze entlang der B437 mit Granit- und Basaltsteinen. Da das neue Feuerwehrwehrhaus ebenfalls an der Durchgangsstraße liegt, sei dann auch dort überlegt worden, wie die Pflasterkunst integriert werden könne, sagt Werner Koch. Schließlich entstand die Idee einer gestalteten Mauer an der Ostseite des Areals. Daraufhin habe er eine Zeichnung und ein Modell im Maßstab von 1:10 entwickelt.

„Die Mauer hat einen direkten Bezug zur Feuerwehr und nimmt gleichzeitig die gestaltenden Elemente der Pflasterkunst auf“, freut sich Werner Koch. Auch bei der Feuerwehr sei die Idee auf große Zustimmung gestoßen. Finanziert wird das Kunstprojekt durch einen Zuschuss der Gemeinde Zetel und durch Spenden. Wer das Projekt unterstützen möchte, könne sich beim Kunstverein melden, sagt Werner Koch. Sponsoren und die Einsatzkräfte der Neuenburger Ortswehr sollen später mit Namen in den Steinen erwähnt werden.

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Wenn sie fertig ist, wird die Mauer eine Länge von 15 Metern haben, gebaut wird sie in Sichtbeton, in Kombination mit Basalt und Granitsteinen. Die bis zu 1,80 Meter hohe Mauer setzt sich aus sechs einzelnen Abschnitten zusammen. Im oberen Bereich erhalte das Kunstobjekt einen Feuerkamm aus feuerverzinktem Flachstahl mit Schmelzglas, erklärt Werner Koch. Über 100 Flammen werden die Mauer schmücken. Der Feuerkamm wird ergänzt durch Piktogramme der Feuerwehr. Diese werden aus Stahlplatten gelasert. Um die Wand vor Graffiti-Sprayern zu schützen, solle an der Ostseite der Mauer eine Buchenhecke mit Formschnitt gepflanzt werden. Im Frühjahr solle die Mauer fertiggestellt werden, sagt Werner Koch.

„Es wird ein Schmuckstück, was einzigartig ist“, freut sich auch Neuenburgs Ortsbrandmeister Harm Langediers. „Die ganze Mannschaft steht hinter dem Projekt.“

Melanie Jepsen Varel / Redaktion Friesland
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