SANDE Die Gemeinde Sande hat kurz nach der Premiere der Salzwiesen-Führungen in Cäciliengroden (die NWZ  berichtete) ihrem sanften Erlebnis-Tourismus ein weiteres Angebot hinzugefügt: Am Wochenende eröffnete die Gemeinde den Klimapfad Sande. Mehrere Touren von 6, 12 und 24 Kilometern Länge – die auf die Radwandertour „sehenswertes Sande“ aufbauen – führen künftig quer durch das Gemeindegebiet.

Kilma einst und jetzt

Der Klimapfad entstand, um Gäste und Einheimische auf den historischen und zukünftigen Wandel des Klimas sowie die Änderungen des Sturmflutspiegels aufmerksam zu machen. Unterwegs erfahren die Teilnehmer an insgesamt zwölf Stationen Wissenswertes über den Aufbau und Nutzen von Wurten, über versunkene Kirchspiele, über die Entstehung und mögliche künftige Auswirkungen von Sturmfluten sowie über Bedeutung und Geschichte der Siele, die Jade-Region und die Landschaftsgeschichte der jungen Marsch westlich des Jadebusens. Die Oberahmer Peldemühle etwa steht exemplarisch für die unterschiedliche Nutzung der Windenergie früher und heute, die Wedelfeldmühle für die Entwässerung des Hinterlands.

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Zur Eröffnung des Klimapfades am Sonnabend trat Bürgermeister Josef Wesselmann gemeinsam mit Vertretern aus Rat und Verwaltung, der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer sowie Gästen aus Sandes Partnerstadt Ueckermünde und der Klimaschutzmanagerin des Landkreises Friesland in die Pedale. Am Ems-Jade-Kanal stieg die Premierengesellschaft dann in Paddelboote um.

Der Klimapfad geht zurück auf eine Idee des aus Bayern stammenden Geografie-Student Andreas Asam, der die Idee im Rahmen seiner Diplom-Arbeit voriges Jahr in Sande vorstellte und hier gemeinsam mit Karl-Ernst Behre unter der Federführung von Gemeinde und Nationalparkverwaltung an dem Projekt arbeitete. Beide waren bei der Eröffnung natürlich auch mit dabei.

Fördermittel der EU

Der Klimapfad Sande wird klimaschonend mit dem Fahrrad abgefahren. Bei der Paddel- und Pedalstation kann aufs Boot umgestiegen werden. Start und Ziel ist der Bahnhofs-Vorplatz, wo man sich auch Fahrräder leihen kann.

Wichtiger Teil des Konzepts, so Asam, ist die Einbindung der örtlichen Gastronomie und Hotellerie. Die einzelnen Stationen des Klimapfades sollen sich durch Hinweisschilder selbst erklären. Für das Projekt gab es Fördergelder der EU.

Eine Klimapfad-Broschüre liegt ab sofort im Nordsee Hostel am Bahnhof sowie im Rathaus der Gemeinde Sande aus. Die Klimapfad-Touren kann jeder allein abradeln. In Vorbereitung sind allerdings auch geführte Touren.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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