WIEFELS Am Pfingstsonntag, 23. Mai, wird der neue Opferstock der Wiefelser Kirche um 15 Uhr in einem plattdeutschen Gottesdienst eingeweiht. Am Dienstag stellte der stv. Vorsitzende des Gemeindekirchenrats Jever, Karl-Heinz Peters, den Opferstock vor. „Von der Idee bis zur Fertigstellung dauerte es mehr als 60 Jahre“, berichtete Peters.

Im Februar 1948 hatte Dr. Christel Matthias Schröder, Pfarrer in Jever und Vorsitzender des Gemeindekirchenrats, bei Holzbildhauer Hans Berntsch den Entwurf zum Opferstock in Auftrag gegeben. Berntsch lieferte einen Entwurf in kleiner Ausfertigung und eine Zeichnung in Originalgröße. Dann versank der Entwurf in den Archiven der Kirchengemeinde Jever, der Wiefels nach der Trennung von Westrum seit 1947 angehört.

Im Zuge seiner Bemühungen um einen Schalldeckel für die Kanzel in Wiefels stieß Peters auf die Zeichnungen für den Opferstock und so beschloss der Wiefelser Beirat des Gemeindekirchenrats Jever, „nach 60 Jahren die Opferstock-Idee von 1948 wieder aufzugreifen“, so Peters.

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Der Opferstock wurde in Ruttel von den geschickten Händen von Wilhelm Egenhoff und Heino Ammermann in Eichenholz gebaut. Ammermann schnitzte rund um den Spendenbehälter auf Plattdeutsch den Satz „Gott hollt wat van de, de geern gifft“ aus dem zweiten Paulusbrief an die Korinther (Kapitel 9, Vers 7) ein.

Dank Spenden des Abfallwirtschaftszentrums Wiefels und der Firma Nehlsen sowie vieler kleiner Einzelspenden konnte die Idee umgesetzt werden. „Trotzdem besteht noch eine Finanzierungslücke für die Herstellungskosten von rund 1000 Euro“, so Peters. Spenden für diese Lücke werden erbeten auf ein Spendenkonto mit dem Stichwort „Opferstock Kirche Wiefels“ (LzO, Konto 050435478, Bankleitzahl 290 501 00).

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