ZETEL Das Erscheinungsbild der Gemeinde liegt ihr am Herzen: Seit zwei Jahren schon sammelt Wiebke Bruns Abfall beispielsweise von Straßenrändern, aus Bermen und Gräben auf. Dafür möchte sie gerne weitere ehrenamtliche Helfer mobilisieren. Unterstützung erhält sie diesbezüglich von Detlef Kant vom Zeteler Bauplanungsamt.

Ob Falläpfel, Rasenschnitt oder Behältnisse aus Schnellrestaurants – die unterschiedlichsten, unerlaubt entsorgten Dinge bemerkt Wiebke Bruns auf ihren Gängen durch die Gemeinde. „Ich habe so meine Wege“, sagt sie. Sie sammelt den Abfall auf und kümmert sich um die richtige Entsorgung. Dabei ist es nicht ihre Absicht, mit dem erhobenen Zeigefinger auf die Verursacher zu weisen, sondern die Gemeinde möglichst sauber zu halten. „Als Bürger profitieren alle vom Erscheinungsbilds Zetels, und auch für eine Tourismus-Gemeinde ist dies wichtig. Alle Bürger sollten Verantwortung für die Gemeinde tragen.“

Der Bauhof reinigt die Straßen nach Angaben von Detlef Kant im Rahmen seiner Möglichkeiten. „Bei Landes- und Kreisstraßen sind wir nicht zuständig, unsere Leute kommen da gar nicht hin“, erläuterte er. Nach seinen Angaben gibt es genug Bürger, die sich über den Abfall ärgern. Rasenschnitt wird beispielsweise oft in freier Landschaft entsorgt, landet beispielsweise in Gräben. „Dabei haben Gräben ihre Funktion. Sie müssen dann teuer wieder gereinigt werden“, erläutert Kant. Rasenschnitt gehört – wenn er nicht kompostiert wird – nach seinen Angaben in die braune Tonne. Zudem kann er von privaten Personen kostenfrei in den Entsorgungsstätten Hohenberge oder Wiefels abgegeben werden.

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Menschen, die Wiebke Bruns in ihrem Anliegen unterstützen möchten, können sich bei Detlef Kant melden, Telefon 04453/93 52 15. Bestreben der Zeteler Bürgerin ist es, in einer kleinen Gemeinschaft aktiv zu werden.

Anke Wöbken Varel / Redaktion Friesland
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