Zetel „Es ging teilweise schon an die Belastungsgrenze“, schilderte Kurt Schultze, stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Kreisverband Varel/Friesische Wehde, seine Eindrücke von der Betreuung der Flüchtlinge in den vergangenen Monaten. Seit dem Spätsommer sind die ehrenamtlichen Helfer unermüdlich im Einsatz. Im Sommer hatte sich der DRK-Landesverband Niedersachsen an den Kreisverband gewandt.

Fortlaufend im Einsatz

„Wir haben dann bei unseren Leuten gefragt, wer Zeit hat und sich für diese Arbeit zur Verfügung stellen will“, erklärte Kreisbereitschaftsleiter Rainer Zieseniß gegenüber der NWZ. In der Feuerwehrschule in Loy seien Unterkünfte eingerichtet worden: „Wir haben Feldbetten und Decken mitgenommen und so den Betroffenen geholfen.“ Nach Aussage von Kurt Schultze habe der Kreisverband bei der Verpflegung der Flüchtlinge unterstützend gewirkt und die Bekleidungskammer betreut: „Auch bei der medizinischen Versorgung sind wir vom Kreisverband dabei gewesen.“

Landesarzt Dr. Christoph Keller aus Neuenburg sei ebenfalls in Loy mit im Einsatz gewesen. Auch Fahrdienste zu den Ärzten seien organisiert worden. Insgesamt wurden rund 600 Arbeitsstunden von den ehrenamtlichen Helfern aus Varel und der Friesischen Wehde geleistet sagte Zieseniß. Später sei die Anlaufstelle in Jever unterstützend betreut worden. Schultze und Zieseniß machten weiter deutlich, dass nach wie vor ein großer Bedarf an Kleidern für die Flüchtlinge bestehe. Bekleidung für Kinder und Schuhe seien gefragt. Der stellvertretende Kreisverbandsvorsitzende: „Alle DRK-Container werden Woche für Woche angefahren und gelehrt.“

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Beide lobten die gute Zusammenarbeit mit den Ärzten, den Ausländerbehörden und der Polizei. Auch mit den Flüchtlingen habe es keine Probleme gegeben: „Alle waren freundlich und sehr dankbar.“ Auffällig sei der erschöpfte Zustand der Betroffenen gewesen. „Viele hatten auch Schwierigkeiten mit den niedrigen Temperaturen“, so Schultze.

Umzug geplant

Auch in Zukunft richtet sich der Kreisverband auf weitere Anfragen des Landesverbandes ein. „Wir stehen bereit“, blicken Schultze und Zieseniß hoch motiviert in die Zukunft. Für beide gibt es aber demnächst noch eine weitere Baustelle, denn das DRK verlässt die Räumlichkeiten in der Alten Schule Marschstraße in Zetel und siedelt nach Neuenburg um.

Dem Kreisverband gehören rund 50 aktive Mitglieder in den Bereitschaften Zetel und Varel an.

August Hobbie Varel / Mitarbeiter
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