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Aktualisiert vor 26 Minuten.

Bootsunfall von Barßel
Verteidigung legt Berufung gegen Urteil ein

Schillig /Horumersiel Gemächlich rumpelt der 1939 gebaute Famo-Schlepper, ein seltenes historisches Kettenfahrzeug, über den Strand von Schillig und zieht problemlos den schweren Nachbau eines historischen Bootswagens durch den Sand. Im Schlepp hat der Schlepper, der von Hauke Poppken gesteuert wird, das Ruderrettungsboot „August Grassow“ von 1906 der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Die Freunde alter Landmaschinen Minsen und die Historischen Seenotretter Horumersiel sind am Strand zu Gast und lassen Geschichte auferstehen.

Historischer Schlepper

Wie vor 75 Jahren, als die DGzRS erstmals den Einsatz von Raupenschleppern zum Transport von Rettungsbooten erprobte, hatten die Horumersieler ihr dunkles Ölzeug und die schweren Rettungswesten aus Kork angelegt, um den Schlepper zu begleiten.

Ein Kettenschlepper der Firma Hanomag und zwei Raupen aus den Breslauer Famo-Werken (Fahrzeug-und Motorenwerke GmbH) wurden damals auf Wangerooge, in St. Peter-Ording und in Prerow an der Ostsee erprobt.

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Verwendung fanden sie ab 1938 beim Transport neu entwickelter Motorrettungsboote. Der Kriegsbeginn 1939 verhinderte die weitere Beschaffung motorisierter Zugmaschinen für die Seenotretter.

Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges kamen insbesondere an der Ostsee noch Ruderrettungsboote im Strandungsfall zum Einsatz. Bauern oder Gutsbesitzer stellten Pferde zur Verfügung, um die Rettungsboote an den Strand zu ziehen. Vereinzelt sollen auch Traktoren oder landwirtschaftlich genutzte Raupenschlepper zum Einsatz gekommen sein.

Mitstreiter gesucht

Der Nachbau des Bootswagens hat viele Arbeitsstunden erfordert. Die Restaurierung des einzigen betriebsfähigen Rettungsbootes an der deutschen Küste war zeit- und kostenaufwendig.

Die Historische Seenotrettung Horumersiel sucht daher Mitstreiter. Kontakt: Wieland Rosenboom, 1. Vorsitzender, Tel. 0178/33 39 414, oder Rolf-W. Becker, E-Mail: mail@monikabecker.com

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