Sande Das Bemühen, Flüchtlingen vor Ort unbürokratisch zu helfen, wird von immer mehr ehrenamtlich organisierten Projekten in den Kommunen unterstützt. In Sande hat sich eine größere Gruppe von Bürgern zusammengefunden, die jetzt eine Kleiderkammer aufbaut. „Allerdings nicht nur für Flüchtlinge“, sagt Angela Hoffbauer vom Lokalen Bündnis für Familie, „sondern für alle Bedürftige in unserer Gemeinde, die beispielsweise auch schon das Angebot der Sander Tafel nutzen.“

Wer wann mithelfen kann beim Einrichten der Kleiderkammer an diesem Wochenende und wer später bei den regelmäßigen Ausgabezeiten und bei der Warenannahme hilft, darum ging es bei einem Treffen der Unterstützer am Mittwoch im Jugendzentrum in Sande.

Eingerichtet werden soll die Sander Kleiderkammer im gemeindeeigenen Gebäude des früheren Sander Lehrschwimmbeckens auf dem Grundschulgelände (die NWZ  berichtete). „Wir wollen zweimal wöchentlich öffnen, einmal vormittags von 10 bis 12 Uhr und einmal nachmittags von 14 bis 17 Uhr“, so Hoffbauer. Noch unklar ist, welche Wochentage dafür geeignet sind. Die Helfer konnten sich jetzt in entsprechende Stundenlisten eintragen.

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Für die Warenannahme soll es separate Zeiten geben, in denen die Bürger Kleiderspenden abgeben können. Erklärtes Ziel ist, die Kleiderkammer spätestens Mitte Oktober zu eröffnen.

Einiges an gesammelter Kleidung werde bereits im Rathaus und im Jugendzentrum gelagert, so Hoffbauer. Auch viele Bürger haben schon Kleidersäcke bei sich zu Hause beiseite gestellt. In Cäciliengroden, wo die örtliche Siedlergemeinschaft an diesem Sonnabend, 26. September, ab 18 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus einen Frauenkleiderbasar veranstaltet, soll ein Spendentisch aufgebaut werden, sagt Vorsitzende Alexandra Schlalos. Dort werden ebenfalls Kleiderspenden für die Kleiderkammer Sande gesammelt.

Am Wochenende heißt es erst mal anpacken in Sande für den Transport und Aufbau der Regale und Kleiderständer in der alten Lehrschwimmhalle. Die Einrichtung hat unter anderem das Modehaus Wübbenhorst zur Verfügung gestellt. Weitere gespendete Regale stammen aus einer Sander Geschäftsauflösung.

In der Kleiderkammer soll es nicht nur Kleidung geben, sondern auch Heimtextilien wie Bettwäsche, Decken, Tischdecken und ähnliches. Außerdem sollen Gläser, Geschirr oder auch Spielzeug an Bedürftige abgegeben werden.

Über soziale Netzwerke stehen die Ehrenamtlichen untereinander in Kontakt, auch mit Kleiderkammern und anderen Integrationsprojekten in den Nachbarorten. Nähere Informationen zur Kleiderkammer Sande gibt Angela Hoffbauer unter Tel 04422/3214.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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