ZETEL Zetel hat bereits bei vielen Neubürgern nicht nur einen bleibenden Eindruck hinterlassen, sondern auch den Eindruck zum Bleiben. Dies ließ sich nahezu einvernehmlich in Gesprächen mit Neubürgern beim Willkommensempfang am Dienstagabend im Naturbadepark Zetel entnehmen. Durchweg positiv äußerten sich die neuen Einwohner in der Gemeinde über Zetel.

Bürgermeister Heiner Lauxtermann hieß die Besucher im Naturbadepark willkommen. 362 Zuzügler gibt es laut seinen Aussagen seit dem Neubürgerempfang im vergangenen Jahr. Etwa 50 von ihnen waren trotz kühler Witterung zum Empfang gekommen – zeitgleich mit dem öffentlichen Grillabend des TuS Zetel im Naturbad. „Das südliche Friesland zeigt sich von seiner typischen Seite – erfrischend“, äußerte sich Frank Jungbluth, Chef vom Dienst der Nordwest-Zeitung, hinsichtlich des Wetters. Die NWZ  hat sich an der Ausrichtung des Empfangs beteiligt.

Gesundheitliche Gründe

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„Wie man hier aufgenommen wird, ist toll“, meinte Bianca Böltner. Sie ist mit ihrem Mann und zwei Kindern ursprünglich aus Paderborn nach Zetel gezogen – mit Zwischenaufenthalt in der Wesermarsch. Ausschlag für den Umzug gen Norden Deutschlands gaben gesundheitliche Gründe. Für sie hat sich die Lebensqualität bereits um einiges verbessert. Bianca Böltner genießt es jetzt in Zetel, mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren zu können. „Ich bin deutlich sportlicher geworden“, bemerkte sie.

Ebenfalls gesundheitliche Gründe bewegten Josef Müller dazu, von Hessen nach Zetel zu ziehen. „2010 haben meine Frau und ich schon mal in Zetel geguckt. Jetzt wohnen wir hier, und auch die Tochter mit Enkelkind sind mitgegangen.“ Für ihn steht fest: „Wir bleiben hier wohnen.“

34 Jahre lang hat Inge Peter zuvor in Dortmund gewohnt, danach ist sie zunächst in ihre Ferienwohnung nach Harlesiel gezogen, bevor sie „der Liebe wegen“ nach Zetel übersiedelte. Zwar vermisst sie ein wenig den direkten Blick aufs Wasser. Doch ist sie beeindruckt vom Gemeinschaftssinn in Zetel. Schon ihre Mutter Gerda Winzer wurde beim Einzug ins Sankt-Martins-Heim am Runden Moor mit einem gebundenen Kranz begrüßt, und auch nach ihrem eigenen Umzug nach Klein-Schweinebrück gab es ein „Stühlerücken“ mit den Nachbarn. „Das sind schöne Sitten“, so Inge Peter.

Wilfried Weidemann und seine Frau Waltraud schätzen das Radwegenetz in Zetel und der Friesischen Wehde. Auf der alten Bahntrasse fährt Weidemann gerne nach Bockhorn, von dort durch den Wald und zurück nach Zetel. Edith Rahlff (85) ist aus Hamburg nach Zetel gezogen. Mit ihrer Gehhilfe kommt sie auf den Wegen gut zurecht, lobt sie die Barrierefreundlichkeit. Michael Kiefert ist aus Bremen nach Zetel gezogen. „Die Natur ist sehr gut in Ordnung“, so ein Eindruck nach Jahrzehnten in der Großstadt. Und besonders hat es ihm der Urwald angetan.

Preise des Gewinnspiels

Mit den Zuzüglern weist die Gemeinde Zetel mehr als 11 000 Einwohner auf. Diese Zahl galt es bei einem kleinen Gewinnspiel zu erraten. Viele Preise wurden am Dienstag direkt vor Ort vergeben. Die weiteren Gewinne können im Bürgerbüro der Gemeinde Zetel abgeholt werden. Dort liegen für Christian Ehlers und Edith Rahlff jeweils ein Regenschirm bereit, für Beatrice Elias ein Frühstücksset, für Benjamin Reinholz eine Erwachsenen-Saisonkarte fürs Naturbad Zetel sowie für Ulrike Dück und Marcus Claus jeweils ein USB-Stick.

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