Friedeburg Die Friedeburger Gemeinderatsmitglieder der SPD haben sich mit zwei Vertretern der Landwirte getroffen. Thema des Info-Treffens waren die überlasteten Straßen, die großen landwirtschaftlichen Maschinen und die hohen Kosten der Straßensanierungen. Detlef Grüßing vom Landvolkverband und Heinz-Hermann Hertz-Kleptow, Wittmunds Geschäftsführer des Landwirtschaftlichen Hauptvereins für Ostfriesland, folgten der Einladung ins Deutsche Haus in Friedeburg.

„Die Finanzierung der notwendigen Straßensanierungen beschäftigt derzeit viele Kommunen, das gilt auch für Friedeburg“, sagte Ratsherr Hans-Hermann Lohfeld (SPD) mit Verweis auf die festgefahrene Situation in Wittmund.

Durch den Ratsbeschluss in Wittmund seien zuletzt insbesondere die Landwirte in den Fokus der Debatte gerückt, wenngleich sie nicht allein für Schäden durch Schwerlastverkehr verantwortlich gemacht werden könnten.

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In Wittmund hatte der Straßen- und Agrarausschuss im Juni einen Beschluss gefasst, der weitreichende Gewichtsbeschränkungen auf den ländlichen Straßen im Wittmunder Stadtgebiet vorsieht, um Straßenschäden vorzubeugen. Die Landwirte fühlten sich dabei übergangen, so Hertz-Kleptow.

Sie seien auf eine funktionierende Infrastruktur angewiesen. Viele Betriebe seien daher „bereit, sich an den Kosten zu beteiligen“.

Wichtig sei es, gefährdete Straßen früh zu schonen: „Einbahnstraßenregelungen in Erntezeiten und Ausweichmöglichkeiten würden die Straßenberme stark entlasten.“ Achslastreduzierungen sehe er kritisch: „Ein halbvoller Milchlaster kommt durch die ständige Gewichtsverlagerung leichter ins Schwanken – hinter einem Schlagloch hat man so schnell die nächste Delle im Boden.“

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