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Cloppenburger Ortsumgehung
Lastwagen umgekippt – B72 voll gesperrt

CLEVERNS Kurz und wendig, 2400 Liter Wassertank-Inhalt und ein Gerätekoffer-Ausbau: Das sind wesentliche Merkmale des neuen Tanklöschfahrzeugs 8/18 für die Ortswehr Cleverns. In einer Aufbau-Besprechung gab Ortsbrandmeister Carl Burmann diese Vorgaben an die Feuerwehrgeräte-Firma Ziegler in Rendsburg weiter. Begleitet wurde Burmann dabei von Stadtbrandmeister Hans-Hermann Specht, dem stv. Ortsbrandmeister Erik Reck, dem Kommandomitglied Bernd Eggers und Heinz Memmen von der Stadtverwaltung Jever.

Wie berichtet, hat die Stadt Jever für den Kauf des Fahrzeug 157 000 Euro im Haushalt bereit gestellt.

Aufgebaut wird der Gerätekoffer auf einem MAN-Fahrgestell mit 180 PS und 11,8 Tonnen Gesamtgewicht. Den Gerätekoffer-Aufbau fertigt die Feuerwehrgerätefabrik Ziegler in ihrem Zweigwerk in Rendsburg. Die Firma produziert für den norddeutschen Markt jährlich rund 100 Feuerwehrfahrzeuge.

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Geeignet für enge Straßen

An Stelle der bekannten Stahl- oder Edelstahl-Gerippe im Fahrzeugbau verbaut Ziegler für den Feuerwehr-Gerätekoffer ein nichtrostendes Aluminium-Paneel-System. So kann der Innenausbau problemlos an neue Gerätschaften angepasst werden, erläuterte der Betriebsleiter und Fahrzeug-Konstrukteur Heino Hagge.

Bei einer Gesamtlänge von 5,95 Metern und einem Radstand von 3 Metern erhält die Feuerwehr Cleverns ein Fahrzeug mit einem sehr geringen Wendekreis, das gut für den Einsatz in engen Straßen geeignet ist. Die Ausmaße des Gerätekoffers sind identisch mit einem LF 10/6-Aufbau. Wegen der schmaleren Gerätehaus-Einfahrt in Cleverns erhält der Gerätekoffer eine Gesamtbreite von 2,3 Metern.

Die Grobanordnung der Beladung erläuterten Dietmar Reck vom Ziegler-Verkaufsbüro Jever-Cleverns und Heino Hagge der Feuerwehrführung aus Cleverns. Entsprechend den Vorgaben der Feuerwehr wird auf der rechten Fahrzeugseite die Beladung für die technischen Einsätze eingebaut. Bordwandklappen mit einer Traglast von 250 Kilo ermöglichen eine leichte Geräteentnahme aus dem Fahrzeug.

Mehr Platz im Innenraum

Auf der linken Fahrzeugseite sind die Geräte für den Löscheinsatz positioniert. Dazu gehören die Schläuche, Strahlrohre, ein formfester Schlauch für den Schnellangriff und ein Druckbelüfter. Die Rollläden des Gerätekoffers werden nicht wie bisher in dem Gerätekoffer aufgerollt, stattdessen sind die Rollladenkästen auf dem Fahrzeugdach angeordnet. Das ergibt einen zusätzlicher Nutzraum von 1,5 Kubikmetern.

Xenon-Scheinwerfer auf dem ausfahrbaren Lichtmast sorgen für eine ausreichende Einsatzstellen-Beleuchtung. Für die wichtige und blendfreie Ausleuchtung des Fahrzeugumfeldes erhält das Feuerwehrauto umlaufende Neon-Leuchten, die in die Rollladen-Kästen eingebaut werden. Mit einer Pumpenleistung von mehr 2400 Litern pro Minute kann die Löschwassermenge auch für den Betrieb eines Wasserwerfers eingesetzt werden.

Nach dieser Feinabstimmung wird nun der endgültige Beladeplan gezeichnet und der Feuerwehr zur Genehmigung vorgelegt. Bis Ende Oktober 2009 soll das Fahrzeug fertig gestellt sein.

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