Jever /Jeverland Die Aktivitäten der Kreisarbeitsgemeinschaft der Landfrauen Friesland-Wilhelmshaven sollen dazu beitragen, dass sich die Menschen stärker mit ihrer Heimat identifizieren, um die Zukunft des ländlichen Raums mitzugestalten und die Kultur und das Brauchtum zu pflegen. So skizzierte Vorsitzende Ellen Kromminga-Jabben in der Jahreshauptversammlung in Jever die Gemeinschaft der örtlichen Landfrauenvereine aus Friesland und Wilhelmshaven.

„Die Ziele sind ausgerichtet auf die Stärkung und Unterstützung von Frauen, nicht nur in der Landwirtschaft, sondern im gesamten ländlichen Raum“, sagte Kromminga-Jabben. Die Landfrauenvereine seien ein verlässlicher Partner für die Organisation des dörflichen Lebens.

Im Jahresrückblick von Vorstandsmitglied Alexandra Stolz wurde das Engagement der Landfrauen deutlich: Mehrere Veranstaltungen pro Monat hatte sie zu verzeichnen. „Das Miteinander in den örtlichen Landfrauenvereinen wird durch die Frauen gelebt und geprägt – auch dafür bietet die Kreisarbeitsgemeinschaft Mitgestaltungsmöglichkeiten an“, sagte Stolz.

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Die erfolgreiche und intensive Zusammenarbeit der Kreisarbeitsgemeinschaft der Landfrauenvereine mit dem Kreislandvolkverband, so Kreislandwirt Hartmut Seetzen, stärken die gemeinsamen Interessen der beiden Vereinigungen.

Zu den gemeinsamen Zielen gehöre es, die Politiker von der Wichtigkeit und Nachhaltigkeit eines zukunftsfähigen ländlichen Raums zu überzeugen, der ohne Landwirtschaft ausblute, so Seetzen.

Er berichtete zudem, dass die Landwirte, nachdem sie über den Ausbruch eines Virus im Viehbestand im Südkreis (die   berichtete) – das für den Menschen aber ungefährlich ist – informiert worden waren, Impfmaßnahmen erwägen, um den Viehbestand zu schützen. Um eine weitere Übertragung des Virus auf gesundes Vieh einzudämmen fällt der „Tag der Milch“ aus und über die Aktion „Frühstück sucht Gast“, am 7. Juli wird vorbehaltlich keiner neuen Seuchenfälle kurzfristig entschieden, so Seetzen.

Der für den 9. Juni anberaumte Aktionstag „Landfrauen öffnen ihre Gärten und Dörfer“ bleibt bestehen.

Als Beisitzerin der Region Nordoldenburg berichtete Inge Hayen vom überregionalen Engagement der Landfrauen aus Weser-Ems in Niedersachsen.

Die Landfrauenverbände erhoffen sich von der neuen Landesregierung eine Umsetzung des geforderten Hauswirtschaftsunterrichts, neuerdings bezeichnet als Alltags- und Lebensökonomie, als reguläres Unterrichtsfach in den Schulen.

Mit der neuen Bezeichnung wird die allgemeine Entwicklung in der Hauswirtschaft berücksichtigt, die nicht nur aus Kochen und Putzen besteht, sondern immer mehr betriebswirtschaftliches Wissen zur ökonomischen Haushaltsführung erfordert.

Aus dem Ausschuss Kultur und Bildung des Landfrauenverbandes Weser-Ems stellte Anita Eden (Hooksiel) den Monumentendienst als eine hilfreiche Einrichtung vor, die für die Umsetzung von Erneuerungs- und Erhaltungsmaßnahmen zuständig ist.

Die Landfrauen konnten sich vom Image „Kaffeeklatsch und Gummistiefel“ befreien, betonte Vorstandsmitglied Anke Eden-Jürgens. Sie forderte die acht Landfrauenvereine mit ihren 740 Mitgliedern dazu auf, sich mit dem Bienen-Logo einheitlichen darzustellen.

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