VAREL Das 8. Kürbisfest in Varel ist in eine neue Dimension vorgestoßen. Die Größenordnung am Sonntag erinnerte schon mehr an ein Stadtfest. Alle Plätze und fast alle Straßen der Innenstadt waren mit Leben gefüllt worden, und überall tummelten sich die Besucher. So voll war die Stadt selten. Auch das Wetter spielte mit. Das Kürbisfest konnte einen herrlichen Spätsommertag genießen. „Das Wetter war ein Geschenk des Himmels“, meinte Insa Jung von der Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing Varel GmbH. Sie strahlte am Abend ob eines gelungenen Kürbisfestes übers ganze Gesicht.

Leute kamen schon früh

Schon kurz nach der Eröffnung um elf Uhr strömten die Menschen in die Innenstadt. Als um 13 Uhr auch noch die Geschäfte öffneten, war Varel City rappelvoll. „Hätte ich das gewusst, hätte ich noch mehr Stuten gebacken“, erzählte Maria Simon, die an der Hindenburgstraße Ecke Schlossstraße ihren Stand aufgebaut hatte. Auch ihre 32 Marmeladengläser aus eigener Herstellung war im Nu vergriffen. Dagegen waren ihre selbst gestrickten Wintersocken noch nicht so gefragt. Ein paar Meter weiter staunte eine Frau über die herbstlichen Kränze. „Schau mal, da steckt richtig viel Arbeit drin.“ Die Mühe hatte sich offenbar gelohnt. Die Kränze waren begehrt.

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Bauerngarten zieht auch

 Der Schlossplatz präsentierte sich als Bauerngarten. Kürbisse, Pflanzen, Obst und Gemüse gab es zuhauf. Die Besucher konnten auch beim Pressen von Äpfeln zusehen und den daraus hergestellten Apfelsaft erwerben. An vielen Orten der Innenstadt sorgten Drehorgelspieler für angenehme Hintergrundmusik.

Um die Ecke in der Schlossstraße gab es viel Spaß. Auf der Kreativbaustelle der Nordwest-Zeitung amüsierten sich nicht nur Kinder. Beim Bummel durch die Hindenburgstraße und Obernstraße stießen die Besucher auf die Volkstanzgruppen des Heimatvereins. Sowohl die Erwachsenen von „Rund ümto“ als auch die Kinder der „Danzmüüs“ fanden reichlich Zuschauer und Applaus.

Erstmals gehörte auch die Neue Straße zum Kürbisfest. Den Vogel schoss dort am Nachmittag das Schlagerduo Klaus & Klaus ab. Hunderte Zuschauer schunkelten bereitwillig mit. Da war es überhaupt kein Problem, dass die Zwei die Reeperbahn statt nachts um halb eins am Nachmittag um viertel nach drei besangen. Klaus & Klaus sorgten für gute Stimmung. Am Ende zogen sie mit vielen Kindern in einer Polonaise über die Bühne und sangen „Ein Freund, ein guter Freund“.

Selbst der etwas abseits gelegene Neumarktplatz war Teil des Kürbisfestes, wo der Gefahrgutzug Friesland-Süd der Freiwilligen Feuerwehr sowie das Technische Hilfswerk Varel ihre Ausrüstungen vorstellten. Auf dem Weg dahin gab es in der Oberen Obern-straße die Traktoren der Oldtimerfreunde Jade-Moormarsch zu bestaunen.

Gewinner des Kürbisfestes wird es auch demnächst noch geben, wenn die Postkarten zurückgeschickt werden, die beim Luftballonwettbewerb vor dem Heimatmuseum in den Himmel aufstiegen. Dort und auf den anderen Plätzen war auch die Vareler Mühlenprinzessin Yvonne Uhr zu Gast und verteilte kleine Präsente. Sie wird jetzt öfter die Vareler Mühlenkönigin Charlotte Purwin vertreten, die es aus beruflichen Gründen in die Ferne gezogen hat.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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