Neustadtgödens „Dass die Arbeiten an der Wasserschöpfmühle abgeschlossen sind, das können wir so nicht unterschreiben“, scherzt Windmüller Karl-Edzard Heeren bei der Überreichung der Bronzeplakette der Deutschen Stiftung Denkmalschutz für die Mühle auf dem Wedelfeld in Neustadtgödens. Heeren und seine Mitstreiter wissen nur zu gut, dass an ihrer Mühle immer etwas zu tun ist – auch wenn Sanierung und Reparaturen nun erstmal abgeschlossen sind und die Mühle auf dem Wedelfeld top in Schuss ist.

Hinter Maurer- und Pflasterarbeiten, Erneuerung der Fenster, Beplankung der Schraubentröge, diverse Malerarbeiten und die Kontrolle der Ruten können die Windmüller erst einmal einen Haken machen. Und das Ungewöhnliche an dem bislang letzten Sanierungsabschnitt: Die Kosten stiegen nicht, sie fielen im Gegenteil in der Endabrechnung sogar deutlich geringer aus. „Statt erwarteter rund 19 000 Euro beläuft sich der Investitionsaufwand auf lediglich 14 500 Euro“, berichtete Ulrike Schlieper als Vorsitzende des Fördervereins der Neustadtgödenser Mühlen beim Ortstermin mit Ortskuratorin Dörte Lossin von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und Olaf Engelhardt von Toto-Lotto Niedersachsen. Möglich wurde das vor allem durch das große Engagement und handwerkliche Können der ehrenamtlichen Müller, die „ihre“ beiden Mühlen – neben der Wedelfeldmühle auch die einen Kilometer entfernte Oberahmer Peldemühle – hegen und pflegen. Allerdings seien die Kosten auch durch günstigere Angebote gesunken.

Toto-Lotto Niedersachsen und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz würdigen dieses Engagement des Fördervereins mit einer Unterstützung von 5320 Euro. Außerdem überreichte Ortskuratorin Dörte Lossin die Bronzeplakette der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die nun an der Mühle angebracht wird. Maximilian Graf von Wedel, dessen Familie die Mühle gehört, dankte und erinnerte daran, dass der Förderverein auf Zuwendungen angewiesen sei. „Ein Kulturgut wie die Mühle kann nur erhalten werden, wenn viele mithelfen“, so Graf von Wedel. Die Finanzierung der Restsumme erfolgte aus Eigenmitteln, weiteren Spenden und der Familie von Wedel.

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