Jever Die im Februar 2013 vom Stadtrat Jever beschlossene Satzung zur Regelung der Außenwerbung in der Innenstadt wird von den Gewerbetreibenden mehrheitlich akzeptiert und umgesetzt. Dies ergab jetzt eine Nachfrage der NWZ  bei Stadtverwaltung und dem Gewerbeverein Jever Aktiv.

Mit der Satzung wird geregelt, wie viel Werbung das Stadtbild verträgt. Zuvor hatten sich Gewerbetreibende und Vertreter der Stadt rund ein Jahr lang beraten – Grund dafür, dass nun offensichtlich weitgehend Konsens herrscht. „Verstöße gibt es nur gelegentlich mal bezüglich der Anzahl von Werbeschildern“, sagt Uwe Hagestedt vom Bauamt, das für die Kontrolle der Vorgaben zuständig ist. Für das Aufstellen von Werbeanlagen, die eine Größe von einem Quadratmeter überschreiten, bedarf es gemäß der Satzung in Jever nämlich einer Baugenehmigung.

Für Gewerbetreibende, die in der Innenstadt ein Geschäft neu eröffnen, gibt es vom Bauamt Merkblätter mit den Vorgaben. Unter anderem ist durch die Satzung die Zahl der Werbeschilder auf zwei je Geschäft beschränkt. Das beinhaltet auch Ausleger, also Werbeschilder, die in einem 90-Grad-Winkel an der Hausfassade angebracht werden.

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Ausnahmen gibt es für die Bereiche Gastronomie, Bäcker und Fleischer, die verderbliche Ware zusätzlich bewerben dürfen, etwa auf Klappschildern. Auch für Schaukästen und Geschäfte in „zweiter Reihe“ gibt es Ausnahmeregelungen. Auch dürfen die architektonischen Gliederungselemente der Fassaden nicht verdeckt werden, etwa Fenster, Ziermauerwerk Gesimse oder Säulenelemente. Untersagt sind ebenfalls Werbeanlagen mit Blink- oder Lauflicht im Außenbereich, ebenso grelle Farben bei der Beleuchtung.

Dirk Eden vom Gewerbeverein Jever Aktiv hält die Regelungen für durchweg sinnvoll – „auch wenn einige sicher mehr Werbung aufstellen würden“.

Was in der Satzung fehlt, ist eine Regelung für Werbeaufsteller. Laut Kämmerer Dietmar Rüstmann könnte dies aber bald Thema im Planungsausschuss werden.

Tim Gelewski Agentur Hanz / Redaktion Jever
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