Varel „Ei, wie niedlich“, mag so mancher Besucher der „Friesland-Börse“ am Sonntag in der Vareler Weberei gedacht haben. Die vielen Volieren und Käfige waren sauber hergerichtet. In ihnen wohnten für einige Stunden Riesen- und Zwergkaninchen, Tauben, Wachteln und Fasane, Zebrafinken und Wellensittiche sowie einige Meerschweinchen.

Der Verein der Vogelfreunde Varel und Umgebung, der Geflügelzuchtverein Varel und Umgebung von 1876 sowie der Kaninchenzuchtverein Varel und Umgebung I 19 als Veranstalter zeigten ihre Zuchterfolge. Sie wiesen darauf hin, dass dies ein spannendes Hobby und keinesfalls eine Spielerei sei.

Auch wenn viele Kinderaugen leuchteten, dürfe man den Wünschen nach einem Häschen oder Meerschweinchen nicht so einfach nachgeben. In den Vereinen könnten Interessierte Anregungen für einen artgerechten Umgang mit Tieren erhalten.

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50 Anbieter aus der Region hatten rund 1000 Tiere zum Kauf oder Tausch angeboten. Schon am Morgen herrschte großer Andrang. Aus Garrel war Paul Tapken mit 15 Kingtauben angereist und hatte nach nur einer Stunde fast alle verkauft. „Ich bis sehr zufrieden“, freute er sich. Einer der jüngsten Aussteller war Fabius Popken. Auch er konnte einige seiner Federfüßigen Zwerghühner verkaufen.

Seit über 40 Jahren beschäftigt sich Gerd Sprenkel mit der Vogelzucht. Diesmal war er auch als Preisrichter tätig. „Das ist Entspannung pur, wenn man zu Hause vor der Voliere sitzt und den Tieren zuschaut – vor allem wenn die Jungen schlüpfen“, meinte er. Sprenkel berichtete aber, dass „Fuchs und Marder den Züchtern Probleme bereiten“.

Generell beobachten die Züchter, dass die Hühnerhaltung immer beliebter wird. Bei zwei bis drei Tieren hat man im Jahr etwa 30 Euro Futterkosten, frische Eier und „viel Freude mit den Hühnern, die werden bei richtiger Pflege sogar handzahm“, betonte Züchter Jürgen Möhle aus eigener Erfahrung.

„Hühnerhaltung ist ein Kulturgut, so wie früher bei Oma im Garten. Nur krähende Hähne in der Nachbarschaft sind unbeliebt“, ärgern sich die Züchter. Auch im eigenen Garten gehaltene Hühner müssen geimpft und bei der Seuchenkasse angemeldet werden. Tipps und Hinweise gibt es bei den Vareler Kleintierzuchtvereinen.

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