Schortens Ein neues Angebot für alle, die wenig Geld zur Verfügung haben, gibt es jetzt in Sande: Dort hat das Kleiderbad den Betrieb aufgenommen. Das Kleiderbad, entstanden im ehemaligen Raum des Lehrschwimmbeckens der Gemeinde Sande zwischen Grundschule und Pflegeheim „An der Graft“, ist eine Initiative des Lokalen Bündnisses für Familie in Sande. „Und es ist mehr als eine Kleiderkammer“, sagt Angela Hoffbauer vom Lokalen Bündnis: „Es ist ein soziales Kaufhaus.“ Für kleines Geld gibt es dort nicht nur Schuhe, Jacken, Mäntel, Hosen, Pullover und andere Wäsche, sondern auch einiges an Hausrat und Spielzeug.

Mit Umkleidekabine

Kleiderbad: die neue Kleiderkammer in Sande

Der Name „Kleiderbad“ hängt mit dem Ort der neuen Einrichtung zusammen: Als Kleiderkammer dient das ehemalige Lehrschwimmbecken der Gemeinde hinter der Grundschule Sande.

Geöffnet ist das Kleiderbad montags von 13 bis 16 Uhr und donnerstags von 10 bis 12 Uhr.

Die Abgabe der Artikel ist nicht kostenlos, aber äußerst günstig. Mit dem Erlös sollen weitere Flüchtlingsprojekte unterstützt werden.

Wer Sachspenden abgeben möchte, muss separate Zeiten nutzen. Derzeit sind die Kapazitäten im Lager erschöpft. Kontakt und Infos unter Tel. 04422/32 314.

Zweimal die Woche ist das Kleiderbad Sande geöffnet (siehe Infokasten). Gleich nach der Eröffnung am Montag kamen die ersten Kunden und schauten sich um. Das Angebot ist groß. Viele Sander haben gespendet, die Regale und Kleiderständer sind randvoll. Sogar eine Umkleidekabine ist vorhanden.

Die Regale und Kleiderständer sind ebenfalls Spenden. Die Ladeneinrichtung stammt vom Modehaus Wübbenhorst und vom ehemaligen Drogeriemarkt in Sande. Etwa 15 ehrenamtliche Helfer, darunter auch einige Flüchtlinge, die schon länger in der Gemeinde leben, kümmern sich um den Betrieb des Kleiderbades. Sie nehmen Warenspenden an, sortieren die Artikel ein und aus und helfen den Kunden, sich im Angebot zurechtzufinden oder das herauszusuchen, was gerade dringend benötigt wird.

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Auch für Tafel-Kunden

Das Kleiderbad entstand zwar als Initiative aus der Flüchtlingshilfe, doch es ist ein Angebot, das ausdrücklich alle Bürger nutzen können, die nur wenig Geld haben. „Wer Kunde der Sander Tafel ist, kann mit der Berechtigungskarte auch bei uns einkaufen“, sagt Angela Hoffbauer. Allerdings kann jeder nur eine bestimmte Menge mitnehmen. Per Kassencomputer sollen die Kunden registriert und die Einkäufe erfasst werden, damit auch jeder zu seinem Recht kommt.


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Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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