VAREL Weniger Krankenhausinfektionen durch verbesserte Händedesinfektion: So lautet das Ziel der Aktion „Saubere Hände“, die am Dienstag im Vareler Sankt-Johannes-Hospital Station machte. Die Hygienefachpfleger Norbert Boferl, Ute Kaiser und Rudi Lohmann informierten sowohl Besucher als auch Pfleger und Ärzte über die Kampagne, die bis 2010 eine deutlichere Steigerung des Desinfektionsmittelverbauchs erreichen und so die Zahl der Infektionsfälle um 50 000 senken will. In den 2100 deutschen Kliniken gibt es pro Jahr 500 000 Krankenhausdesinfektionen.

„Die Mitarbeiter können dafür sorge tragen, dass Keine im Krankenhaus nicht übertragen werden“, erklärte Lohmann. Experten sind sich darüber einig, dass die wichtigste Maßnahme zur Vermeidung der Übertragung von Infektionserregern die sorgfältige Händedesinfektion ist. Am Stand der Aktion „Saubere Hände“ im Foyer des Sankt-Johannes-Hospitals wurde nicht nur informiert, sondern konnte auch ausprobiert werden, wie gut jemand in der Lage ist, seine Hände zu desinfizieren. Die richtige Technik wurde ebenfalls erklärt. Das zum Test bereitgestellte Desinfektionsmittel war zusätzlich mit einem fluoreszierenden Mittel versetzt, so dass jeder Tester anschließend unter einer UV-Lampe sehen konnte, wie gut oder schlecht er seine Hände desinfiziert hatte.

„Wir wollen die Mitarbeiter des Krankenhauses und die Besucher sensibilisieren, wie wichtig es ist, sich vor oder nach bestimmten Tätigkeiten die Hände zu desinfizieren“, sagte Lohmann. So sei es wichtig, sich vor dem Wechsel eines Verbandes oder der Zubereitung von Medizin die Hände zu desinfizieren. Ebenso wichtig sei die Desinfektion der Hände zum Beispiel nach der Körperpflege eines Patienten oder auch nach der Entsorgung des Mülls. „Den Besuchern wollen wir den Blick dafür schärfen, dass er darauf achtet, wenn ein Arzt oder Pfleger ihn behandelt, dass diese Personen sich vorher die Hände desinfizieren.

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Die Aktion „Saubere Hände“ will die Bereitschaft der Mitarbeiter steigern, verstärkt die Hände zu desinfizieren. Die bislang 340 teilnehmenden Krankenhäuser verpflichten sich laut Lohmann, ihren Verbrauch an Desinfektionsmitteln pro Pflegetag ins Internet zu stellen und sich somit einer öffentlichen Kontrolle zu unterwerfen. Deshalb will die Kampagne auch erreichen, dass das Arbeitsumfeld des Krankenhauspersonals hinsichtlich der Verfügbarkeit von Desinfektionsmitteln optimiert und so schließlich die Patientenversorgung durch die Reduktion von Krankenhausinfektionen verbessert wird.

Interview, S.38

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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