Jever Mit Kochmützen und Plakaten haben Mitglieder der Gewerkschaft NGG (Nahrung-Genuss-Gaststätten) am Montag am Elisabethufer in Jever auf ihre Forderung aufmerksam gemacht, dass die Löhne im Tarifgebiet Weser-Ems erhöht werden und damit an den niedersächsischen Standard angeglichen werden.

„Wir finden es unfair, dass Aushilfskräfte nur nach dem gesetzlichen Mindestlohn bezahlt werden“, sagte NGG-Gewerkschaftssekretär Christian Wechselbaum.

Zurzeit verhandeln die Gewerkschaft NGG und der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga über neue Tarifverträge für das Hotel- und Gaststättengewerbe Weser-Ems. Davon sind rund 31 000 Beschäftigte betroffen, im Landkreis Friesland 3200. „Hier sind wir schon ein gutes Stück voran gekommen“, so Wechselbaum.

Aber: Von den Tarifabschlüssen ausgenommen sind Löhne für Küchenhilfen, Spüler, Aushilfskellner, Reinigungskräfte und Lagerarbeiter. „Dabei ist doch das ganze Team für den Erfolg eines Betriebes verantwortlich“, findet Wechselbaum: Deshalb sollen auch die Aushilfen mehr als Mindestlohn erhalten, so die Forderung der Gewerkschaft.

Im Tarifgebiet Weser-Ems seien die Löhne im Bereich Gaststätten 13 Prozent niedriger als im übrigen Niedersachsen, so Wechselbaum. Zum Tarifgebiet Weser-Ems gehören die Landkreise Wesermarsch, Friesland, Oldenburg-Land, Ammerland, Cloppenburg und Vechta sowie die Städte Oldenburg und Wilhelmshaven.

Die nächste Verhandlungsrunde zwischen Gewerkschaft und Dehoga findet an diesem Dienstag statt.

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Antje Brüggerhoff Agentur Hanz / Redaktion Jever
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