Hoksiel Im Hooksieler Garten der Generationen geht es jetzt mit voller Kraft weiter: Die Interessengemeinschaft „De Hooksieler“ hat die Hooksieler Vereine mit ins Boot geholt, um gemeinsam den Park weiterzugestalten.

Im Juli 2012 war im Rahmen des Projekts „Wangerland – Erde und Flut“ die Grundlage des Gartens geschaffen worden, im Sommer und Herbst hatten Ex-Bundesarbeitsminister Dr. Herbert Ehrenberg, BAP-Sänger Wolfgang Niedecken und Comedian Mirja Boes sowie Kinderliedermacher Rolf Zuckowski erste Bäume und Sträucher gesetzt.

„Danach passierte nun lange nichts“, sagt Anke Müller, Initiatorin des Gartens der Generationen. Das hängt damit zusammen, dass „De Hooksieler“ auf Finanzierungszuschüsse etwa für die Generationen-Spielgeräte warten müssen.

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Doch Teilbereiche des Gartens werden von Hooksieler Vereinen gestaltet – und in diesen Bereichen geht es jetzt weiter. In den kommenden Monaten sollen Bänke, Lampen und die Beschilderungen zu den bisherigen Anpflanzungen aufgestellt werden. Das Azurit-Seniorenzentrum übernimmt zusammen mit der Seniorenwohnanlage Freesenpad den Bau einer Brücke zum Garten.

Der Verein Handel, Handwerk und Gewerbe lässt eine Boulebahn erstellen, der Förderverein der Grundschule Hooksiel wird ein Insektenhotel aufstellen. Die Eltern sorgen für den Rahmen, Schulkinder erstellen das Innenleben im Werkunterricht.

Weiterhin soll das Kunstwerk „Alles Leben entstammt dem Wasser“ aufgestellt werden – ein Brunnen mit Skulptur und Bank, der vom Verein Kunst- und Erlebnispfad Hooksiel erstellt wurde. Der Seebadeverein und die Dorfgemeinschaft werden sich finanziell an dem Projekt beteiligen.

Auch WSV Hooksiel und Gartenbauverein wollen sich beteiligen, der Gartenbauverein plant, aus Anlass seines 90-jährigen Bestehens einen Apfelbaum zu setzen.

„Unklar ist zurzeit noch, wann die Fitnessgeräte aufgestellt werden können“, sagt Anke Müller. Fünf Geräte, speziell auf Beweglichkeit und Koordination ausgerichtet, sind vorgesehen. Der MTV Hooksiel übernimmt die Finanzierung eines Beintrainers, an dem zwei Personen gleichzeitig trainieren und sich unterhalten können. Für die anderen Geräte werden noch Sponsoren gesucht.

„Das Projekt ,Garten der Generationen‘ findet einen solchen Zuspruch auch bei anderen Vereinen des Ortes, dass diese sich aus eigenem Antrieb bereit erklärt haben, einen Beitrag zu leisten“, freut sich Anke Müller über das vereinsübergreifende Engagement.

Unterstützt wird das Projekt auch vom Restaurant „Zum schwarzen Bären“, das mit einem speziellen Menü Geld für den Garten sammelt.

Die Aktiven würden sich über weitere Hilfe von Vereinen, Gewerbetreibenden und Privatpersonen am Garten der Generationen freuen – „sei es durch eine Geldspende oder zum Beispiel die Finanzierung einer Bank und die Unterstützung bei Erd- oder Pflegearbeiten“, so Anke Müller. Sie beantwortet Fragen unter Tel. 04425/13 82.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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