Sande Wirtschaftsminister Olaf Lies zeigte sich begeistert: „Als Funkelektroniker bin ich ja praktisch mit Reichelt groß geworden – beeindruckend, wie sich das alles zu einem internationalen Unternehmen entwickelt hat.“ Gemeinsam mit Geschäftsleiter Ulf Timmermann hat sich Lies am Freitag den neuen Gebäudekomplex, die Halle drei, von Reichelt Elektronik in Sande angesehen.

Wie berichtet, haben die Bauarbeiten für die neue Halle inklusive Anbindung über zwei Brücken im Sommer letzten Jahres begonnen. Dafür hat der Elektronikversender rund Neun Millionen Euro in die Hand genommen. Aktuell sind etwa 50 000 Artikel im Sortiment, durch das neue Zentrum sollen zunächst 25 000 weitere hinzu kommen – aber über mehrere Jahre hinweg auf 100 000 Artikel erweitert werden. Insgesamt sollen durch den neuen Bau 100 neue Arbeitsplätze zu den bisherigen 240 geschaffen werden.

Nun ist der Bau fast fertig – aber auch nur fast: „Die Kisten auf den Förderbändern laufen schon – nur noch nicht genau dorthin, wo sie sollen“, sagte Timmermann am Freitag schmunzelnd. „Jetzt sind wir aber gerade dabei, uns für den Stresstest vorzubereiten.“

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Ganz besonders stolz sei er darauf, dass das Unternehmen den Neubau selbst entwickelt habe. „Das ist schon sehr beeindruckend“, stimmte Olaf Lies zu.

In dem Moment lugt ein Mitarbeiter aus einem Raum hervor, er ist gerade dabei verschiedene Kabel anzuschließen. „Wenn etwas nicht funktioniert, weiß ich sofort wo ich nachgucken muss – das ist der Vorteil, wenn wir alles selbst machen“, sagt er.

Lies und Timmermann nutzten aber auch die Gelegenheit, um sich über den aktuellen Markt und Wettbewerb mit anderen Großhändlern auszutauschen. „Zwischen Preis und Qualität gibt es da häufig große Lücken“, betonen beide. „Wettbewerb ist wichtig – er muss aber auf Augenhöhe stattfinden“, so Timmermann. Und das passiert manchmal nicht. So musste das Unternehmen den Bau unter hohen Sicherheits- und Arbeitsschutzbedingungen vollziehen – was anderswo nicht unbedingt eingehalten werde.

Lies kam indes aus dem Loben nicht heraus: „Sie schaffen es, günstige und qualitativ hohe Produkte anzubieten“. Und deshalb betone Lies bei internationalen Besuchen gerne, dass er selbst aus dem „Reichelt-Land“ kommt.


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Antje Brüggerhoff Agentur Hanz / Redaktion Jever
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