Schwerpunkte Technologie, Bildung und Service

Verarbeitende Industrie: Vareler Betrieben aus dem Sektor Metallurgie und Metallberarbeitung erhalten einen neuen, zentralen und ausbaufähigen Standort. Dazu werden neue Firmen aus der Branche im IGC angesiedelt.

Technologie: Regionale Aktivitäten der Großchemie, Energie- und Off-Shore-Technik bündeln und ausbauen, Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Firmen im IGC unterstützen.

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Akademie/Wissenschaft: Die in Wilhelmshaven und dem IGC Varel neu entstehenden Industriebetriebe bieten Arbeitsplätze mit neuen Anforderungen an. Die IGC-Akademie bindet regionale Aus- und Weiterbildungspotenziale ein und betreibt als Dienstleister mittelständischer Unternehmen Personal- und Organisationsentwicklung, Innovationsmanagement sowie ein Veranstaltungszentrum.

Servicebetriebe: Der IGC am künftigen „Vareler Kreuz“ bietet eine Niederlassungsmöglichkeit für Ingenieurfirmen, Industrie- und Gebäudeservice-Firmen, die sich nicht nur auf Wilhelmshaven konzentrieren wollen, sondern auch in der Flugzeug- und Automobilindustrie sowie in anderen Häfen.

Fünf Ratsvertreter von SPD, CDU und FDP stimmten für die Empfehlung an den Rat. Die zwei Mitglieder von MMW und Grüne sind gegen das IGC.

Von Christoph Koopmeiners

Varel Die Stadt Varel hat am Dienstagabend den zweiten Schritt auf ihrem Weg zur wirtschaftlichen Weichenstellung für die nächsten 30 Jahre getan. Der Wirtschaftsausschuss fasste einen Grundsatzbeschluss für ein interkommunales Industrie- und Gewerbegebiet im Stadtsüden nahe des geplanten „Vareler Kreuzes“ A 22/A 29. Die Stadt braucht nach Ansicht von Bürgermeister Gerd-Christian Wagner neue Industrie- und Gewerbeflächen und will damit vom erwarteten Aufschwung durch den Jade-Weser-Port und den Chemie-Park in Wilhelmshaven profitieren.

Realisieren will die Stadt den Industrie- und Gewerbe-Campus (IGC) mit Hilfe des Generalplans, der als erster Schritt von der Firma Hellberg + Associates aus Varel erarbeitet wurde. Das Unternehmen möchte als privater Partner den IGC auch betreiben. Das hat die Stadt noch nicht entschieden.

Zunächst muss in Rosenberg und Neuenwege die Flächenverfügbarkeit geprüft werden. Damit beauftragte der Ausschuss die Niedersächsische Landgesellschaft (NLG), die für viele Kommunen treuhänderisch Flächen kauft und managt.

Da die Stadt ohne öffentliche Gelder den IGC nicht realisieren kann, hat die Stadtverwaltung den Auftrag erhalten, die Förderfähigkeit für das IGC zu prüfen. Eine der wichtigsten Voraussetzungen für öffentliche Zuschüsse ist ein interkommunales Projekt.

Je nachdem, wo die A 22-Trasse verläuft, liegen laut Wagner nördlich der Autobahn und damit auf Vareler Gebiet rund 60 Hektar Land, die für das IGC in Frage kommen. Für den Anfang würden 20 Hektar benötigt. Kernbereiche des IGC sollen die Sparten Metallverarbeitung, Technologie, Servicefirmen sowie eine Akademie als Aus- und Weiterbildungsstätte sein.

Nach Darstellung der Verwaltung geht die Stadt Varel beim Einstieg in das IGC nach und nach mit einem Betrag in Höhe von 19 Millionen Euro in Vorleistung. Dem vorgelegten Finanzierungsplan zufolge bliebe eine Lücke von vier Millionen Euro, die sich später über die Gewerbesteuer wieder schließe.

Ihre Ablehnung des IGC begründeten Jörn Kickler (MMW) und Walter Langer (Grüne) damit, dass sie keine neuen „blühenden Industrielandschaften“ an der Küste wollen, die dem Tourismus schadeten. „Wir sollten versuchen, interessierte Firmen auf den vorhandenen Flächen unterzubringen“, meinte Langer. CDU, FDP und SPD sehen im IGC eine große Chance für Varel, neue Firmen anzusiedeln.

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