Friesland Das von den beiden Landkreisen Friesland und Wittmund in Wiefels gemeinsam betriebene Abfallwirtschaftszentrum liefert gute Ergebnisse – sowohl technisch als auch wirtschaftlich. Das wurde jetzt bei der Verbandsversammlung in Jever deutlich. Denn die Anlage in Wiefels produziert „nebenbei“ auch jede Menge grüne Energie, so Zweckverbandsgeschäftsführer Lothar Arlinghaus.

Wegen der schlechten Witterung noch nicht abgeschlossen werden konnte die Basisabdichtung der Deponie. Die Arbeiten werden im Frühjahr fortgesetzt. Nachteile für den Zweckverband entstünden durch die Unterbrechung nicht.

Das Haushaltsjahr 2015 sei erwartungsgemäß verlaufen, erläuterte der kaufmännische Leiter des Abfallwirtschaftszentrums, Lars Bohlken. Die Rückzahlung an die Verbandsmitglieder bezifferte Bohlken auf 200 000 Euro. Die Summe fließt zurück in den Gebührenhaushalt der Landkreise.

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Beschlossen hat die Verbandsversammlung den Haushalt 2016. Der Ergebnishaushalt weist Aufwendungen und Erträge in Höhe von 16,723 Millionen Euro aus. Im Finanzhaushalt stehen Ein- und Auszahlungen von je 17,575 Millionen Euro. Darin enthalten sind Kredittilgungen von 4,857 Millionen Euro und Investitionen von etwa 800 000 Euro.

Die Verbandsumlage beläuft sich auf 8,701 Millionen Euro und ist damit nahezu identisch mit 2015. Diese Umlage dient dem Ausgleich der nicht durch eigene Einnahmen gedeckten Kosten.

Der Schuldendienst ist für 2016 mit 5,851 Millionen Euro kalkuliert – darin sind Tilgungsleistungen von 4,875 Millionen Euro enthalten. Für investive Maßnahmen auf der Deponie Wiefels sind 1,050 Millionen Euro vorgesehen, darunter einen neuer Zerkleinerer für das Kompostwerk und Aggregate, um die Überschusswärme aus dem Abgasstrom der beiden Blockheizkraftwerke nutzen zu können.

Auf diese Weise können Lothar Arlinghaus zufolge im Abfallwirtschaftszentrum jährlich mehr als 400 000 Kilowattstunden Strom zusätzlich erzeugt werden.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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