WANGEROOGE Seit Ende August wird im Inselwesten fieberhaft an der Beseitigung der Sturmflutschäden an den Schutzdünen gearbeitet. „Wir sind im Zeitplan: Ende Oktober/Anfang November, also auf jeden Fall vor dem Beginn der Herbststürme, werden die Arbeiten abgeschlossen sein“, sagte am Dienstag Volker Schlüter, Sachbereichsleiter Bau und Unterhaltung des Wasser- und Schiffahrtsamts (WSA) Wilhelmshaven, auf Nachfrage der NWZ.

Der Wiederaufbau der Nordostdüne, die nach den Januar-Sturmfluten ihren Zweck als Schutzdüne in vielen Bereichen kaum noch erfüllen konnte, ist bereits abgeschlossen. Rund 45 000 Kubikmeter Sand wurden im Trockenbauverfahren auf einer Länge von rund 850 Metern beginnend am Hundestrand eingebaut.

Auch die Arbeiten an der Schutzdüne Harlehörn gehen gut voran: „In diesen Tagen werden die letzten Kubikmeter Sand gefahren“, hieß es beim Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Rund 82 000 Kubikmeter Sand waren nötig, um die offen liegenden Sandsäcke des Harlehörn-Deckwerks wieder abzudecken und die Südwestdünen südwestlich des Westturms zu verstärken.

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Kurz vor dem Abschluss steht auch die Erhöhung und Verlängerung des vorgelagerten Steindamms: Rund 12 000 Tonnen Kupferhüttenschlacke wurden eingebaut, um den 800 Meter langen Damm um 70 Zentimeter zu erhöhen und um 240 Meter bis zum Deckwerk am Nordwestkopf Wangerooges zu verlängern.

„Wir hoffen, dass wir damit für die Winterstürme ausreichend vorgesorgt haben“, sagte Schlüter. Rund 2,12 Millionen Euro haben WSA und NLWKN in diesem Jahr in die Deichsicherheit investiert.

Den Fortgang der Sicherungsarbeiten überprüft auch in diesem Jahr wieder die Deichschau aus Vertretern der Gemeinde Wangerooge, des Landkreises Friesland sowie des NLWKN und WSA. Die Deichschau findet am Dienstag, 23. Oktober statt.

Melanie Hanz Redakteurin / Gesamtleitung Friesland
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