HEIDMüHLE „Wir wollen den Törn nur überleben“, scherzen Dominic Rohard und seine Freunde Lorenz Berghof, Fabian Reuter, Philip Heinje, Marek Janßen und Phillipp Mettjes. Angespornt von Überlebenskünstler Bear Grylls aus einer Fernsehshow haben sie aus Papier und Zeitungen ein schiefes Boot zusammengeklebt. Das soll nun im Heidmühler Naturfreibad seine „Hochseetauglichkeit“ beweisen.

Dass sie mit ihrem Boot ihr Ziel erreichen, das hoffen auch die Kinder und Erzieher der „Phantasia“-Gruppe des Kindergartens Oestringfelde. Seit März haben 20 Kinder unter Anleitung von Etta Kelterborn, Christiane Janßen und Jennifer Kroj an dem Projekt für die 1. Schortenser Papierboot-Regatta gearbeitet und einen Katamaran aus Eierkartons und aus stabilen Papprollen für Teppichböden konstruiert.

Nun also die Stunde der Wahrheit: Bei der zehnten Auflage der „Spiele ohne Grenzen“ im Freibad gingen am späten Samstagnachmittag zur Premiere der Papierboot-Regatta im Heidmühler Naturfreibad vor großem Publikum sieben Boote an den Start. Darunter stolze Boote mit Galionsfigur wie die „Oceana“. Das Boot, ebenfalls aus Teppichrollen und den Resten einer Fernseher-Verpackung konstruiert, hat Marion Gerdes entworfen und „in 40 Arbeitsstunden selbst gebaut“. Sicher ins Ziel gesteuert hat es ihre Tochter, die amtierende Schortenser Mühlenkönigin Nicole Gerdes.

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In See stachen außerdem die „Little Black Pearl“, ein schwarzes Piratenboot der Schortenser Jugendkoordinatoren, außerdem ein Boot vom Jugendrotkreuz sowie die „Aichenor“ des heilpädagogischen Zentrums aus Upjever und eine schlichte Floß-Konstruktion namens „Actic I“ eines Fitnessstudios.

Letzteres erwies sich allerdings nicht als „fit“ und ging auf halber Strecke mit fliegenden Fahnen unter. Gleiches Schicksal erlitt auch die „Borat“ von Dominic Rohard und seinen Freunden. Das Boot löste sich unterwegs in seine Bestandteile auf. Alle übrigen Boote legten die gut 50 Meter lange Strecke im Freibad weitgehend unbeschadet zurück.

Riesenapplaus gab es für alle Beteiligten: Den längsten und lautesten allerdings für den Katamaran aus Eierkartons und Papprollen des Kindergartens Oestringfelde, die damit zum Sieger der 1. Schortenser Papierbootregatta ausgerufen wurden.

Schon jetzt steht fest: Dieser Spaß soll fortgesetzt werden. „Das schreit nach einer Neuauflage“, so die Meinung aller Bootsfahrer und Zuschauer. Ratsherr Udo Borkenstein kündigte an: „Beim nächsten Mal geht auch die SPD mit Boot ins Rennen“.

Wieder mitmachen wollen auch Dominic Rohard und seine Freunde: „Das war ein Riesenspaß – auch wenn wir hier gründlich baden gegangen sind.“ Aber sie haben „überlebt“. Im Gegensatz zu ihrem Boot – die aufgeweichten Reste landeten im Müll.

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Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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