Hooksiel Sie ist die älteste Arbeitsgruppe in den Dörfern des Wangerlands und feierte 20-jähriges Bestehen: die 20 Mann starke Arbeitsgruppe Hooksiel. Jeden Mittwochvormittag treffen sich die schon von weitem in ihren gelben Jacken zu erkennenden Männer und verrichten die verschiedensten Arbeiten, berichtet der „Chef“ der Gruppe Richard Herfurth.

Größtes Projekt war die maritime Ausgestaltung des Kreisels an der Bäderstraße/Lange Straße. Auch die beiden Feste, das Heringsfest und die Krabbentage, gehören mit zum Aufgabenbereich. Und auch sonst sind die „gelben Männer“ in Hooksiel aktiv, sei es bei der Beflaggung der Deiche, der Unterstützung anderer Vereine oder wenn der Maibaum aufgestellt werden soll oder die Beleuchtung für den Weihnachtsmarkt installiert wird. Dann wird das eigene große Materiallager „geplündert“.

Auch der Alte Hafen ist ein Betätigungsfeld der Hooksieler Arbeitsgruppe. Viele weitere Arbeiten werden und wurden erledigt, so auch das Spielehaus des Kindergartens, das instand gesetzt wurde.

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„Kein Fest ohne Arbeitsgruppe“, sagt Mitarbeiter Henning Gieseke, und Richard Herfurth ergänzt: „Wir tun gern etwas für die Gemeinschaft und es macht Spaß, in der Gruppe zu sein und dabei den Zusammenhalt zu pflegen.“ Seinen besonderen Dank sprach Herfurth in Richtung der Gewerbetreibenden des Ortes aus, die sich oft genug mit Kaffee, Tee und Kuchen oder Brötchen bei den Aktiven bedankten und auch die Geburtstagsfeier sponserten.

Zum Fest, das im und rund um das ehemalige Awo-Heim gefeiert wurde, hatte die AG für ihre Teilnehmer ein Fotoalbum herausgegeben. So konnte sich jeder bei verschiedenen Tätigkeiten wiederfinden.

Seit 16 Jahren ist Herfurth in der AG und seit 13 Jahren führt er das Kommando. Ursprünglich entstand die AG aus Mitgliedern des Seebadevereins und der Dorfgemeinschaft.

„Der Kreisel in Hooksiel ist ein Aushängeschild für Hooksiel und wird viel fotografiert“, lobte Bürgermeister Björn Mühlena die Arbeit der AG und insbesondere die Tätigkeit von Herfurth. „Eure Arbeit ist purer Luxus, denn die kann der Bauhof der Gemeinde nicht leisten“, so der Bürgermeister. Als eine besondere Leistung sah Mühlena die Integration von Leuten, die nach Hooksiel gezogen sind und die in der AG mitarbeiten. „Ihr schafft eine neue Heimat für diese Menschen“, sagte er.

Seinen Dank richtete Armin Kanning, Geschäftsführer der Wangerland Touristik (WTG), an die Mannschaft, aber auch an die „Frauschaft“, weil sie ihre Männer gehen lassen.

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