JEVER Die Ja-Wir-Stiftungen mit Sitz in Jever haben auch in diesem Jahr wieder gemeinnützige Projekte mit stattlichen Summen gefördert. Wie der geschäftsführende Vorstand Dr. Jens Rütters jetzt auf der Herbstsitzung berichtete, fließen die Gelder in die gesamte Region Wilhelmshaven-Friesland und darüber hinaus.

So konnten in den vergangenen drei Jahren allein in Wilhelmshaven Projekte mit mehr als 23 000 Euro gefördert werden. Im Gebiet rund um Varel waren es knapp 18 000 Euro, die von den Ja-Wir-Stiftungen ausgezahlt wurden. Im Raum Jever wurden Projekte mit insgesamt 50 000 Euro gefördert.

„Die Gründe für diese eher stille Förderung liegen an der konzeptionellen Besonderheit der Ja-Wir-Stiftungen“, betont Rütters, der die aktuelle Bilanz den Vorstands- und Kuratoriumsmitgliedern Gerd Köhn, Dr. Fritz Blume, Hans-Joachim Ewald und Dirk Eden vorlegte. Unter dem Dach der Ja-Wir-Stiftungen vereinen sich private Stifter aus der Region, um selbstlos und im Hintergrund gemeinnützige Projekte zu fördern. „Wir sind mittlerweile ein regionaler Stifterverbund mit 17 betreuten Stiftungen und verwalten rund sieben Millionen Euro an Grundstockvermögen“, so Rütters.

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Kuratoriums-Vorsitzender Hans-Joachim Ewald ergänzt: „Aus unserer Initialzündung für eine regionale Selbsthilfe vor rund zehn Jahren ist eine beachtenswerte, leistungsfähige Fördereinrichtung geworden.“

Viele Stifter sind bereits verstorben. Die Aufgabe der Regionalstiftung liegt dann in der gewissenhaften Koordination und Betreuung der Privat-Stiftungen.

„Dass die betreuten Stiftungen nicht nur inhaltlich, sondern auch finanziell schadlos die jüngste Finanzkrise überstanden haben, liegt an den konservativen Geldanlagen, meist Festgelder für sechs Jahre“, betont Gerd Köhn, Vorstandsmitglied der Volksbank Jever.

So blieb zum Ende dieses Jahres noch Geld übrig, das jetzt noch verteilt werden kann. Mit jeweils 500 Euro werden der Heimatverein Schortens, die Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Nordenham, der Kindergarten Neuende und der Verein zur Förderung der plattdeutschen Sprache „Lüst up Plattdüsk“ gefördert.

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