Neuenburg „Das ist wirklich eine glückliche Fügung“, sagt Rainer Kokoschka, Vorsitzender des Kreisverbands Varel-Friesische Wehde des Deutschen Roten Kreuzes. Er steht im alten Feuerwehrhaus in Neuenburg an der Johann-Schütte-Straße. Das Haus ist leer geräumt, die Feuerwehr ist ausgezogen. „Wir werden hier noch viel renovieren“, sagt er. „Aber mit diesem Haus sind wir mehr als zufrieden.“ Die Bereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes wird in diesem Frühjahr dort einziehen.

Die Feuerwehr ist in den Neubau an der Mühlenstraße umgezogen. Das Büro im alten Haus müssen die Kameraden noch ausräumen. Dann können die Rot-Kreuzler loslegen und renovieren. Auch die Gemeinde Zetel will den ein oder anderen Beitrag zur Renovierung leisten.

Alle Fahrzeuge des DRK passen problemlos in die Halle – sowohl der Rettungswagen, als auch die beiden Mannschaftswagen. Außerdem gibt es einen Aufenthaltsraum, ein Büro, Sanitärräume, eine Küche und alles, was eine Bereitschaft so braucht. „Das passt wirklich gut, vor allem, weil wir uns schon Sorgen gemacht hatten, wie das an der Alten Schule weitergehen soll. Die Garagen, in denen unsere Fahrzeuge dort stehen, haben ihre beste Zeit ja schon hinter sich“, sagt Rainer Kokoschka.

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Das alte Feuerwehrhaus hatte in den 1950er Jahren, als es gebaut wurde, 33 500 D-Mark gekostet. Im Dezember 1958 wurde es eingeweiht, vom damaligen Gemeindebrandmeister Diedrich Langediers, dem Vater des jetzigen Ortsbrandmeisters von Neuenburg Harm Langediers, und dem Bürgermeister, Friedrich Langediers – Harm Langediers Großvater. Nach ersten Planungen sollte das Haus 64 000 D-Mark kosten. „Aber das fand die Bezirksregierung zu pompös“, berichtet Horst Visser vom Heimatring Neuenburg. Das neue Feuerwehrhaus an der Mühlenstraße hat rund 1,1 Millionen Euro gekostet.

Sandra Binkenstein Redakteurin / Redaktion Varel
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