Der Zeteler Markt wird erst in einigen Wochen eröffnet, aber schon jetzt gehen bei Marktmeister Dieter Haesihus Bewerbungen für das nächste Jahr ein. Als sein Vorgänger 1994 in den Ruhestand ging, hatte man ihm gesagt: „Jetzt musst Du das in die Hand nehmen“. Der Sprung ins kalte Wasser – vom Steueramt ins neue Metier – war für ihn nicht problematisch. „Ich hatte vorher schon immer die Standgelder mit kassiert, von daher kannte ich die Schausteller schon“, erzählt Haesihus. Er hat einen „guten Draht“ zu ihnen, wie er sagt, „auch wenn man sich natürlich nicht alles bieten lassen darf, das haben die schnell spitz“. „Wer nicht pariert, muss gehen“, heißt die Devise des Marktmeisters und das bekam auch ein Schausteller zu spüren, der nicht mit dem zugesagten Geschäft kam, sondern ein anderes schickte.

Dieter Haesihus legt Wert auf „markttypische Geschäfte“, einfache Brauerei-Stände sind für ihn tabu. Schließlich müssten die Schausteller von ihren Geschäften leben, sie hätten zu kämpfen, das müsse man immer vor Augen haben.

Haesihus ist in diesen Wochen schon mehrfach auf dem Markthamm unterwegs gewesen, um auszumessen und zu taxieren, ob der von ihm geplante Aufbau auch tatsächlich passt. „Da geht es manchmal nur um Zentimeter“, weiß er aus Erfahrung.

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Seit 50 Jahren ist Dieter Haesihus im öffentlichen Dienst – „Das schafft heute wohl keiner mehr“ – mit 13 Jahren hat er bei der Post angefangen. Seit Januar 1962 ist er bei der Gemeinde Zetel tätig und wenn er gerade mal nichts mit dem Markt zu tun hat, dann kümmert er sich um Ordnungsaufgaben, betreut das Liegenschaftsamt, ist Feuerschutz-Sachbearbeiter und darüberhinaus auch für die Asylantenunterbringung zuständig.

Ende des Jahres möchte er in den Ruhestand gehen. Entzugserscheinungen in Sachen „Markt“ dürfte er trotzdem nicht bekommen, denn längst hat man ihm die Zusage entlockt, dem neuen Zeteler Marktmeister 2006 mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. „Das mach ich“, hat er gesagt.dL

Dieter Haesihus

Marktmeister

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