ZETEL „Wir haben eine Idee“, hatten Frauen zu Zetels Gemeindeoberhaupt Heiner Lauxtermann gesagt, als sie diesen in seiner Sprechstunde im Rathaus aufsuchten. Am Mittwoch wurde die Idee Realität: In der Jakob-Borchers-Straße 4 eröffnete der Verein „Stoffwechsel“ seinen Laden – einen Ort, „wo alle willkommen sind und jeder kaufen kann, wo es Bekleidung fast umsonst gibt“. Elf Zeteler Bürgerinnen sind es, die sich hier ehrenamtlich engagieren – mit dem Ziel, Überschüsse nach Abzug entstandener Kosten gemeinnützigen Zwecken zuzuführen.

Sinn des Vereins sei es, den Bürgern gut erhaltene Kleidung für kleines Geld zur Verfügung zu stellen. Bei der Kleidung handelt es sich um Spenden, die vor allem gern nachmittags zu den Öffnungszeiten (mittwochs bis freitags von 9 bis 12 und von 14 bis 18 Uhr) entgegengenommen werden. Es gibt aber auch Taschen, Schuhe und Accessoires. Die Mitarbeiterinnen sorgen dafür, dass alles in einem ordentlichen Zustand angeliefert werde beziehungsweise weitergereicht werden könne. „Unser Ziel ist es, neuwertige Bekleidung für Sie und Ihn, für Groß und Klein sowie Bett- und Tischwäsche vor dem Wegwerfen zu retten und der Allgemeinheit zugänglich zu machen“, sagen die Frauen. Es sind Margrit Weydemanns, Angela Jürgensen, Anita Lübben, Renate Vogel, Monika Pohlabeln, Lisa Wessels, Dorothe Renken, Rita Lotto, Ilse Vormann, Christel Stam und Ilse Fuths. Unterstützt wurden und werden sie bei der Umsetzung ihrer Idee von ihren Männern, die vor allem auch bei der Renovierung der Räumlichkeiten tatkräftig mithalfen. Für die Frauen unterdes ist klar: „Wir haben alle viel Spaß an dieser Sache und freuen uns sehr, wenn etwas umgesetzt werden kann.“ Dazu beigetragen haben auch Josef und Marlies Debbeler, die Kleiderstangen, Bügel und Borten für die Laden-Ausstattung spendeten.

Lauxtermann, der mit Joanne Hagen von der Informations -, Kontakt- und Vermittlungsstelle der Gemeinde gratulierte, freute sich, „dass Ihr das geschafft habt. Das ist ein mehr als interessantes Projekt.“ Die Gemeinde wolle es gern wohlwollend fördern, erklärte der Bürgermeister und dankte für das Engagement der Frauen Deutlich machte er auch: „Hiermit haben wir einen Leerstand weniger., und betonte: „Dies Projekt wird ein Erfolg.“

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