Wiefels Für die Erweiterung der Basisabdichtung der Deponie Wiefels hat die Verbandsversammlung bei ihrem Treffen in Wittmund (die NWZ  berichtete) jetzt der Auftragsvergabe in Höhe von 1,276 Millionen Euro zugestimmt. An der Ausschreibung hatten sich fünf Baufirmen beteiligt. Die Baumaßnahme soll von April bis September durchgeführt werden.

Bei der Basisabdichtung geht es um Grundwasserschutz: Niederschlag, der durch die meterdicken Schichten Hausmüll sickert, wird dabei verunreinigt, obwohl der abgelagerte Müll vorbehandelt ist. Eine Barriere aus mineralischen Schichten und dicken Kunststoffbahnen verhindert, dass das verunreinigte Wasser ins Grundwasser gelangt. Es wird am tiefsten Punkt aufgefangen und über eine Druckrohrleitung zur Kläranlage abgeleitet.

Bei der jetzigen Erweiterung der Basisabdichtung geht es um einen Abschnitt, der Anfang der 1990er Jahre neben der Altdeponie entstand. Aus statischen Gründen konnte die Dichtung im Bereich der Böschung nur abschnittsweise gebaut werden. Die Böschung wäre sonst ohne entsprechenden Gegendruck ins Rutschen geraten, erläuterte Zweckverbands-Geschäftsführer Lothar Arlinghaus.

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Inzwischen hat der Restabfall die „richtige Höhe“, so dass dort die Basisabdichtung nun erfolgen kann. Arlinghaus zufolge ist vorgesehen, den bisher temporär abgedeckten Böschungsbereich mit einem 1,80 Meter dicken „Paket“ nach unten abzudichten.

Beschlossen hat die Verbandsversammlung aus Vertretern der Landkreise Friesland und Wittmund des Zweckverbands Abfallwirtschaftszentrum auch den Haushalt 2015. Der Ergebnishaushalt weist Aufwendungen und Erträge in Höhe von 16,979 Millionen Euro aus. Im Finanzhaushalt stehen Ein- und Auszahlungen von je 17,575 Millionen Euro. Darin enthalten sind Kredittilgungen von 4,857 Millionen Euro und Investitionen von etwa 800 000 Euro (die NWZ  berichtete).

Die Verbandsumlage beläuft sich auf 8,736 Millionen Euro. 5,853 Millionen Euro dieser Summe zahlt der Landkreis Friesland, der von der Einwohnerzahl nur etwa halb so große Kreis Wittmund trägt 2,883 Millionen Euro.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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