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HOHENKIRCHEN Die Bauleitplanung für den Bau der bei den Wiefelsern umstrittenen Biogas-Anlage südlich von Wiefels wurde am Dienstagabend vom Wangerländer Ausschuss für Gemeideentwicklung und Sanierung einstimmig auf den Weg gebracht.

Nach Aussage von Bürgermeister Harald Hinrichs ist der Standort im Gewerbegebiet Wiefels dicht beim Abfallwirtschaftszentrum gut für eine solche Anlage geeignet. Gleichzeitig bestätigte er die Ansicht vieler Wiefelser, sie hätten in den letzten Jahren viele negative Erfahrungen mit den gewerblichen Anlagen gemacht und viel Schmutz und Lärm ertragen. „In diesem Fall ist die Bauleitplanung das richtige Mittel, Fragen nach der Zunahme der Verkehre und der Gerüche zu beantworten“, betonte der Bürgermeister.

Für Wiefels’ Dorfsprecher Arthur Janssen ist klar: Schon der Bau der Mechanisch-biologischen Abfallverwertungsanlage des Abfallzweckverbands hat in den vergangenen vier Jahren zusätzlichen Fahrzeugverkehr gebracht. Er übergab eine Unterschriftenliste der Wiefelser Bürger gegen den Bau der Biogas-Anlage an Hinrichs. Die Wiefelser hatten sich schon am Abend zuvor bei einer Informationsveranstaltung der Investorengruppe „Agrogas“ gegen die Anlage ausgesprochen und Unterschriften gegen den Bau gesammelt (die NWZ berichtete).

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Versöhnlichere Töne schlug Ausschussvorsitzender Reiner Tammen (Grüne) an: „Die Belange sowohl der Investoren als auch der Wiefelser müssen berücksichtigt werden“, betonte er. Harald Eden (CDU) sprach sich zwar für die Förderung der Biogas-Energie aus. „Ich kann aber auch die Wiefelser Bürgerinnen und Bürger verstehen“, sagte er.

Früsmer Ortgies als einer der Investoren sagte, die Wiefelser hätten durch die Gewerbebetriebe und deren Immissionen tatsächlich ein Grundproblem. „Ich kann verstehen, dass sie nun die Biogas-Anlage ablehnen“, sagte er. Er versicherte, dass die Investorengruppe versuchen werde, die Belastung durch Verkehr und Lärm gering zu halten.

Wie berichtet soll die Biogas-Anlage mit einem Mix aus Gras, Silage, Getreide und Gülle betrieben werden.

Nach Angaben der Investorengruppe aus sechs Wangerländer Landwirten verfügen sie über ausreichend Anbauflächen, um die Anlage mit Gärmaterial zu bestücken.

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