HOHENKIRCHEN Großes Lob spendete am Dienstag bei der Sitzung des Ausschusses für Landwirtschaft, Feuerschutz, Wegebau und Umwelt Wangerlands Bürgermeister Harald Hinrichs der Behörde für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften in Oldenburg: „Wir haben mit dem Liegenschaftsamt sehr gute Erfahrungen gemacht und erfolgreich zusammengearbeitet“, sagte Hinrichs. Mehr als ein Fünftel der Gemeindestraßen seien bisher erneuert worden – „für den Fahrradtourismus ist das nicht zu unterschätzen“.

25 Kilometer Wege fertig

Dieses Lob dürfte Norbert Pott und Manfred Scheufen gefreut haben. Sie stellten die Flurbereinigungsflächen Minsen-Wiarden und Waddewarden vor. Während in Minsen-Wiarden bisher 12,1 Kilometer Wege für 2,4 Millionen Euro ausgebaut wurden, sind es in Waddewarden bisher 13,5 Kilometer Wege. Die Kosten belaufen sich auf 2,5 Millionen Euro. Geplant ist der Ausbau von insgesamt 25,8 Kilometern Wegen nach den Richtlinien für den ländlichen Wegebau.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Unterschiedliche Bodenverhältnisse erfordern unterschiedliche Maßnahmen – und das schlägt sich im Preis pro Meter nieder, erläuterten die Experten. Ziel einer Flurbereinigung ist, gemeindliche und landwirtschaftliche Belange zu vereinen. Sie soll den ländlichen Raum und den Wirtschaftsraum stärken.

Die Kosten von Flurbereinigungsmaßnahmen tragen zu 80 Prozent EU, Bund und Land, 20 Prozent müssen Gemeinde und Flächeneigentümer aufbringen, erläuterte Pott. In Minsen-Wiarden beläuft sich der Eigenanteil auf 392 000 Euro.

Neue Verfahren in Arbeit

Inzwischen haben auch Eigentümer von Flächen im Bereich Oldorf-St. Joost, die genau zwischen den bisherigen Flurbereinigungsgebieten liegen, Interesse an einer Flurbereinigung bekundet, berichtete Pott. Auch dort sei die Bereinigung sinnvoll, das Verfahren werde mittelfristig eingeleitet. „Nur wenn ein Projekt gestrickt wird, das gute Inhalte hat, besteht die Möglichkeit der Umsetzung“, sagte Pott: Denn zunächst muss das Landwirtschaftsministerium in Hannover von dem Konzept überzeugt werden.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.