SILLENSTEDE Bei dem archäologischen Bodendenkmal, das in Sillenstede offenbar mutwillig zerstört worden sein soll, handelt es sich um einen Grabhügel. Das bestätigte die Archäologin Dr. Jana Esther Fries vom Landesamt für Denkmalpflege auf Anfrage der NWZ. Der Landkreis prüfe nun die Vorwürfe.

Wie berichtet, hatte der ehrenamtliche Archäologie-Beauftragte des Landkreises, Heino Albers, auf die offenbar mutwillige Zerstörung des Bodendenkmals hingewiesen. Laut Dr. Fries besteht der Verdacht, dass der Pächter der Fläche den Grabhügel bei landwirtschaftlichen Arbeiten weggeschoben habe. Luftbilder belegten die Existenz des Bodendenkmals. Zum genauen Entstehungsdatum konnte Dr. Fries zunächst keine Angaben machen. Möglicherweise stamme das Grab aus dem frühen Mittelalter. Sicher sei, dass Grabhügel hier in der Region sehr selten seien.

Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, handele es sich um eine Ordnungswidrigkeit, sagte Dr. Fries. „Mehr gibt die Gesetzeslage nicht her“, so die Archäologin.

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