WIEFELS WIEFELS - Den Gestank, der seit einigen Tagen vermutlich von der Mülldeponie in Wiefels kommt, beschäftigte auch die Dorfgemeinschaft in Wiefels auf ihrer Jahreshauptversammlung.

Um Abhilfe zu schaffen, wollen die Wiefelser Bürger nun das Gespräch mit den Betreibern des Abfallwirtschaftszentrums suchen. Auch die Gemeinde wolle sich einschalten, betonte Erster Gemeinderat Manfred Meppen.

Er lobte die vielen Aktivitäten, die die Dorfgemeinschaft jährlich organisiert. „Ich habe Hochachtung vor dem, was in diesem Dorf alles auf die Beine gestellt wird“, sagte Meppen. Durch diese Eigeninitiative der Bürger spare die Gemeinde erhebliche Kosten.

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Wie groß der Zusammenhalt in Wiefels ist und wie aktiv die Dorfbewohner sind, wurde am Bericht des Vorsitzenden Arthur Janssen deutlich.

Rund 1500 Arbeitsstunden leisteten die Bürger im vorigen Jahr in ehrenamtlichen Arbeitseinsätzen ab. Es wurden Arbeiten rund um das Dorfgemeinschaftshaus (DGH) nebst dazugehörigem Obstgarten, auf dem Bolzplatz, an der Pumpstation sowie bei der Bushaltestelle erledigt.

Der Obstgarten wurde mit Erde aufgefüllt und neu eingesät. Nun werden noch Sponsoren für Obstbäume gesucht. An der Dorfstrasse wurden Pflasterarbeiten vorgenommen.

„Das Fritz-Harms-Huus wird gut angenommen“, berichtete Janssen. Allein im Sommerhalbjahr nutzten 250 Personen monatlich das DGH, im Winterhalbjahr waren es sogar 530 Gäste pro Monat.

Vor Beginn der Neuwahlen machte Janssen deutlich, dass er für den Vorsitz nicht mehr zur Verfügung stünde, wenn seine beiden Vertreter nicht stärker in die Verantwortung genommen würden. Und so wurde es dann beschlossen.

Als erster Vorsitzender wurde Arthur Janssen einstimmig wiedergewählt. Die Vermietung des DGH wird in Zukunft nicht mehr in seiner Verantwortung liegen, ebenso wie die Planung von Festivitäten. Die wird ein noch nicht vollständig besetzter Festausschuss übernehmen, dessen Leitung die dritte Vorsitzende Ina Berndt innehat.

Zweiter Vorsitzender wurde Wolfram Sandmeier. „Dieses Modell wird im Wiefelser Boßelverein praktiziert und klappt wunderbar“, freute sich der alte und neue Vorsitzende über die Arbeitsteilung.

Für den Festausschuss meldeten sich bereits Thomas Bedenk und Detlef Janßen. Weitere Mitglieder sollen folgen. Bruno Quarg wurde in seinem Amt als Kassenwart bestätigt, wie auch Schriftführer Manfred Müller.

Einige Wiefelser äußerten den Wunsch, ein Geschwindigkeitsdisplay aufzustellen, um zu schnell fahrende Autofahrer zu sensibilisieren. Der Zustand des Utlander Weges wurde ebenfalls angesprochen. „Der steht in der Prioritätenliste der Gemeinde auf Platz drei, und diese wird nach und nach abgearbeitet", versicherte Meppen.

Angesprochen wurde weiterhin der schlechte Zustand des Weges von der Kirche zur Hauptstrasse. Auch diesem Thema wolle sich die Gemeinde annehmen, versicherte Meppen.

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