Varel Als besonderes Jahr hat die Raiffeisen-Volksbank Varel-Nordenham 2013 verbucht: Das Jahr, in dem das 100-jährige Bestehen der Genossenschaftsbank gefeiert wurde, hat sich auch im Geschäftsbericht positiv niedergeschlagen (die NWZ  berichtete). „Wir haben den Geburtstag zum Schwung für eine positive Entwicklung genutzt“, sagte Vorstandssprecher Ralph Zollenkopf bei der Vertreterversammlung im „Tivoli“ vor 135 Vertretern und einer ganzen Reihe von Gästen. Trotz einer bundesweit schwächeren Wachstumsphase habe die Bank gute Geschäfte machen können, was sich wiederum im guten Geschäftsabschluss 2013 niedergeschlagen hat.

Raivo in Zahlen

Bilanz: Bilanzsumme 660 Millionen Euro (plus vier Mio Euro). Kreditgeschäft 433 Mio Euro (plus 21 Mio Euro), davon 205 Mio Euro an Privatkunden; Kundeneinlagen 445 Mio Euro; Wertpapiere Anlagen in Höhe von 100 Mio Euro. Bilanzgewinn 1,458 Mio Euro.

Geschäftsgebiet: Im Geschäftsgebiet rund um den Jadebusen leben 89 000 Einwohner, davon sind 43 500 Kunden der Raiffeisen-Volksbank. 18 889 Personen sind Mitglieder der Raivo Varel-Nordenham (953 neue Mitglieder, 472 Abgänge).

Dem Aufsichtsrat gehören neu an Marion Siebolds (53), Steuerberaterin aus Nordenham, sowie Jens Gentemann (51), Handelsvertreter aus Zetel. Ausgeschieden sind Ingo Langer (Borgstede), Kirsten Wick (Jaderberg) und Dirk Stöver (Esenshammergroden). Dem Aufsichtsrat gehören jetzt zwölf Mitglieder (vorher 13) an. Vorsitzender ist (und wurde wiedergewählt) Dieter Wemken (Norderschwei), Vertreter ist Hartmut Aey (Varel).

Motor des guten Geschäftsberichts 2013 war zum einen das Kreditgeschäft. Von 433 Millionen Euro an Krediten entfallen 204,8 Millionen Euro auf Privatkunden, 149,7 Millionen Euro auf Geschäftskunden und 78,5 Millionen Euro auf Landwirte. „Eine sehr ausgewogene Verteilung, was den Bestand weniger anfällig macht“, sagte Zollenkopf.

Von den guten Geschäften der Bank profitiert auch die Region. Die Genossenschaftsbank zahlt 1,55 Millionen Euro Steuern, darunter 743 000 Euro Gewerbe- und Grundsteuer, „was unsere regionale Bedeutung unterstreicht“. Insgesamt sei die Genossenschaftsbank „sehr zufrieden vor dem Hintergrund der überregionalen Entwicklung“, sagte Zollenkopf und bezog sich auf das geringe Wirtschaftswachstum. Der Geschäftsbericht wurde von den Vertretern ebenso gebilligt wie der Vorschlag zur Gewinnverteilung. Von dem Bilanzgewinn in Höhe von 1,458 Millionen Euro werden 568 000 Euro an die Mitglieder ausgezahlt, die damit eine fünfprozentige Dividende erhalten.

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Die Genossenschaftsbank möchte bei dem durchschnittlichen Satz von 5 Prozent Dividende bleiben, weil in schwächeren Jahren – und Kürzung der Dividende – sonst ein erheblicher Erklärungsbedarf gegenüber den Mitgliedern bestünde, sagte Zollenkopf. Außerdem solle eine Ausschüttung kein Anreiz zur Geldanlage sein, das sei nicht Bestandteil des Geschäftsmodells. Die Vertreter folgten dem Vorschlag zur Gewinnverteilung einstimmig (der Rest des Gewinns wird zur Stärkung des Eigenkapitals verwendet).

Gewählt wurde auch: Neu im Aufsichtsrat sind jetzt Marion Siebolds aus Nordenham. Die angestellte Steuerberaterin wurde ebenso einstimmig gewählt wie der Handelsvertreter Jens Gentemann aus Zetel. Ausgeschieden sind dagegen der Unternehmer Ingo Langer (Borgstede), die Steuerberateruin Kirsten Wick (Jaderberg) und der Landwirt Dirk Stöver (Esenshammergroden). Der Aufsichtsrat (Vorsitz Dieter Wemken, Stellvertreter Hartmut Aey) hat nunmehr zwölf Mitglieder und eine durch drei teilbare Zahl, was gesetzlich vorgeschrieben ist. Wiedergewählt wurde auch Dieter Wemken.

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Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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