Jever Das St. Johannes-Hospital in Varel und das Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch werden am Freitag, 1. Juli, wie geplant ihre gemeinsame Arbeit aufnehmen. Bis die Fusion der beiden Kliniken formalrechtlich vollzogen ist, wird es allerdings noch dauern, teilte am Mittwoch die Kreisverwaltung mit.

„Der erforderliche Vertrag zur Fusion wurde geprüft, beschlossen und ist unterschriftsfähig. Die notarielle Vertragsunterzeichnung verschiebt sich und erfolgt, sobald der Verkauf der Küche der Hospitalgesellschaft Jade-Weser abgeschlossen ist“, teilte Kreis-Sprecherin Nicola Karmires mit.

Der Verkauf der Küche ist eine Voraussetzung für den Verkauf der Klinik. Zwischen Hospitalgesellschaft Jade-Weser als Verkäufer und Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit (GPS) Wilhelmshaven als Käufer gebe es zwar konkrete Verhandlungen; die Unterzeichnung des notariellen Kaufvertrags sei aber bis 1. Juli nicht mehr möglich gewesen, so der Landkreis.

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Sobald der Kaufvertrag für die Großküche vorliege und damit alle Voraussetzungen erfüllt sind, sollen die beiden Krankenhäuser rückwirkend zum 1. Juli in der gemeinsamen Holding „Friesland-Kliniken“ auch formalrechtlich fusionieren. „Die Zusammenarbeit kann und wird unabhängig davon bereits jetzt starten“, betonte Karmires.

Für die Mitarbeiter beider Krankenhäuser werde noch eine gemeinsame Infoveranstaltung stattfinden. Dann sollen die Kliniken über weitere Inhalte der Fusion informieren.

„Künftig werden sich die beiden Häuser hervorragend ergänzen und ihre gute Zusammenarbeit intensivieren“, ist die Kreisverwaltung überzeugt. Die Strategie stärke beide Kliniken nachhaltig. Eine Standort-, Namens- und Mitarbeitergarantie wurde von Anfang an ausgesprochen.

Melanie Hanz Redakteurin / Gesamtleitung Friesland
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