GRABSTEDE Als Jugendlicher schon hatte er sich in der Familie um die Mülltrennung gekümmert. Heute ist Wolfgang Sondermann 53 Jahre alt, und Müllvermeidung heißt nun sein Stichwort. Doch das ist nicht alles, Sondermann ist ein außergewöhnlich engagierter Umwelt-Aktivist. Gerade hat er die Öffentlichkeitsarbeit für die BUND-Kreisgruppe Friesland als Nachfolger von Horst Wenzel übernommen.

Wolfgang Sondermann lebt seit zwanzig Jahren in Grabstede, der Industriekaufmann ist in einer Bäckerei in Wiefelstede für Logistik und Technik zuständig. Den Weg zur Arbeit legt er häufig mit dem Fahrrad zurück.

Letzter Anstoß für den Einstieg in den aktiven Umweltschutz war für Sondermann der geplante Bau der Autobahn 20: „Da war für mich klar, jetzt muss ich was tun.“ Passiv war er schon Mitglied im BUND, im Nabu oder in der Schutzgemeinschaft ländlicher Raum.

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Der begeisterte Sportler nahm an einem Triathlon zur Bewahrung des unzerschnittenen Raumes teil, denn wegen der unberührten Natur war er überhaupt aus Wuppertal in die Friesische Wehde gezogen. Sportliche Umweltdemonstrationen sind sein Markenzeichen, bei einer Fahrrad-Demonstration fuhr Sondermann an vier Tagen von Kleinensiel nach Berlin, die Strecke war 470 Kilometer lang.

„Die Natur ist nicht vom Menschen zu trennen. Wichtig ist, Mensch und Umwelt in Einklang zu bringen“, meint Sondermann. Natürlich kämpfe er gegen Atom- und Kohlestrom. Sein Schlagwort: Energie-Dezentralisierung. Und da wird er schnell konkret: „In Baden-Württemberg gibt es ein Pilotprojekt, kleine Windräder auf Hochstrommasten zu installieren. Man spart neue Leitungen und Türme. Das ist eine tolle Sache, die auch hier funktionieren kann.“ Besser sei das, als immer größere Windkraftanlagen zu bauen, so wie in Conneforde. Sein Grundsatz: „Es gibt kein unendliches Wachstum, in keinem Bereich. Die Menschen müssen ihre Grundeinstellung ändern.“

In der BUND-Kreisgruppe Friesland, die von Hartmut Müller-Mangels aus Sande geleitet wird, ist Sondermann seit 2009 dabei. Jeden zweiten Montag im Monat treffen sich die Mitglieder um 20 Uhr im „Neuenburger Hof“ in Neuenburg. Dann werden die regionalen Aktionen besprochen. Die Kreisgruppe gibt Stellungnahmen zu regionalen Planungen ab, beteiligt sich am „Runden Tisch“ in Friesland, kümmert sich um Vogelschutz (Aufhängen von Nistkästen) oder Fledermausschutz (Winterzählung oder die Pflege von Fledermausbunkern). Wer sich für die Arbeit der BUND-Kreisgruppe interessiert, kann sich an Wolfgang Sondermann unter 0176/56590446 oder an Müller-Mangels, Telefon 04422/507494, wenden.

 @ http://www.bund-friesland.de

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