VAREL 354 Flugmaschinen haben im Laufe der Jahre am Flugtag in Dangast teilgenommen. So haben es jedenfalls die Aktionskünstler der Gruppe „Menschenmüll“ um Iko Chmielewski nachgezählt. Am Sonntag, 19. Juni, könnten einige weitere Flugapparate dazukommen, um an jenem Wettbewerb teilzunehmen, bei dem selbst konstruierte Objekte eine kurze Flugstrecke vom Dangaster Siel zum Pegelhäuschen und retour zurücklegen sollen. Geschafft hat es noch niemand. Der weiteste Flug endete etwa einen Meter vor der Spundwand.

Nach vierjähriger Pause haben die Aktionskünstler der Gruppe „Menschenmüll“ nun einen neuen Anlauf für den Wettbewerb organisiert. Am Sonntag, 19. Juni, findet wieder ein Flugtag statt. Beginn ist um 15.30 Uhr am Dangaster Hafen.

„Wie immer geht es um die Ehre und um den begehrten Fliegerpokal aus billigem Spritzguss“, schreiben die Organisatoren. Die Flugmaschinen müssen eigenhändig gebaut werden und dürfen nur mit Muskelkraft betrieben werden. Ziel ist es, am Deich neben dem Dangaster Siel zu starten und das Pegelhäuschen am Dangaster Hafen zu umrunden. In den vergangenen Wettbewerben zwischen 1979 und 2000 sowie im Jahr 2006 wurden 354 Flugmaschinen auf ihre Flugtauglichkeit überprüft. Bisher blieb den Piloten aber leider der durchschlagende Erfolg verwehrt, obwohl es an originellen Ideen nicht gefehlt hat: Ein Bobby-Car, zwei Pizzapackungen und jede Menge Flatterband – das waren die Bestandteile des Fliegers, mit dem Bernd Uwe Gütling aus Varel beim Flugtag der Gruppe „Menschenmüll“ angetreten war. Das angestrebte Ziel, das Pegelhäuschen zu umrunden, blieb indes fernes Ziel. Wie seine Mitstreiter verfehlte er das Pegelhäuschen um einiges und ging im Hafenbecken baden.

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An den Start gingen 2007 auch die „Ackerteufel“ aus Winkelsheide mit „Süßstoff-Raketenantrieb“, ferner ein Kindertrecker, ein Sonnenschirm mit Luftballons und ein fliegender Frosch. Weitere Modelle waren Besen, Rollstuhl und ein rotes Flugobjekt.

Über den Fliegerpokal freute sich 2007 die Gruppe „Turbojugend Dangast“ bestehend Benjamin Schröder, Arne Janßen, Iko und Piet Pieper, Jan Behrends und Michael Tschochohei. Sie waren mit einer Luftmatratze namens „Horst“ unterwegs, allerdings nicht lang. Die Sieger von 2006, die „Kaffeeonkelz“ aus Zetel, waren angetreten, den Fliegerpokal zu verteidigen und gingen mit einem Riesen-Drachen an den Start. Am Ende reichte es allerdings nur für das „Fliegerbrot“, den „Preis für die brotlose Kunst“, wie die Jury es formulierte. Anmeldungen für den (nicht ernst gemeinten) Flugtag sind unter Telefon 04451/83560 möglich.

Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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