VAREL Der Verein „Flohkiste“ ist mit seiner Kinderkrippe von Rallenbüschen nach Varel umgezogen und hat an der Osterstraße ein neues Domizil bezogen. Betreut werden 13 Kinder zwischen anderthalb und drei Jahren.

„Das Haus in Rallenbüschen soll verkauft werden, deshalb war unsere Zukunft dort unsicher“, erklären die Vorstandsmitglieder Marion Groß und Bettina Friedrichs. Es habe nichts damit zu tun, dass die Kinderkrippe zentraler liegen soll. Die Eltern, die ihre Kinder in die „Flohkiste“ brächten, wohnten über die ganze Stadt verteilt.

100 Quadratmeter

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Die Erzieherinnen Ilona Fischbeck und Inge Pargmann-Seiler betreuen die Kinder. Unterstützt werden die Zwei von Carola Brunken, wenn es zum Beispiel darum geht, das Frühstück für die Kinder vorzubereiten, eine Windel zu wechseln oder ein Kind umzuziehen.

Das Haus für die neubezogene Kinderkrippe in der Nachbarschaft zur Grundschule Osterstraße ist gerade saniert worden. Im Erdgeschoss befinden sich auf 100 Quadratmetern ein Bewegungsraum, ein Ruheraum, ein Frühstücks- und Bastelraum, eine Küche, der Sanitärtrakt sowie das Foyer, indem Schuhe stehen und Jacken hängen. Im Obergeschoss sind ein Büro, ein Besprechungsraum und ein Lagerraum.

Der Garten der Kinderkruppe muss noch gestaltet werden. Der Sandkasten steht schon zusammengepackt auf der Terrasse. Den hat die Raiffeisen-Volksbank Varel-Nordenham gespendet. Varels Filialleiterin Suela Reinen überbrachte jetzt einen Scheck in Höhe von 1350 Euro. Das Geld stammt aus dem Erlös des VR-Gewinnsparens, mit dem die Bank Projekte aus den Sparten Kultur, Sport, Gesundheit und Soziales sowie Kindergärten und Schulen fördert.

Künftig 15 Plätze

Weil die „Flohkiste“ jetzt mehr Platz hat als in Rallenbüschen, können 15 statt bisher 13 Kinder betreut werden. Drei Plätze können aufgeteilt werden, so dass ein Kind auch mal nur zwei oder drei statt fünf Tage pro Woche die Kinderkrippe besuchen kann. Geöffnet ist die „Flohkiste“ von 7.30 bis 13 Uhr. Inzwischen gibt es aber auch vermehrt Anfragen nach einer Betreuung bis 15 Uhr inklusive Mittagessen. Daran sind insbesondere Mütter interessiert, die auswärts arbeiten. „Wir denken darüber nach“, berichten Groß und Friedrichs. Das gemeinsame Frühstück der Kinder und Erzieherinnen in der Kinderkrippe sorge bei vielen Familien bereits für Entlastung.

Kinderkrippenplätze in Varel

Wer sein Kind in der „Flohkiste“ betreuen lässt, muss dem Verein beitreten. So kümmern sich die Eltern zum Beispiel darum, dass der neue Garten der Kinderkrippe angelegt wird.

Inklusive des Vereinsbeitrages der Mitglieder und des zehnprozentigen Personalkostenzuschusses, den der Verein aufbringen muss, kostet ein Betreuungsplatz in der „Flohkiste“ 209 Euro im Monat. Die Aufnahme erfolgt in der Regel zum 1. August. Die „Flohkiste“ hat immer eine Warteliste.

Die Finanzierung der Kinderkrippe läuft wie bei jedem Kindergarten und setzt sich aus dem Elternbeitrag, dem Landeszuschuss, dem städtischen Zuschuss und dem Zuschuss des Trägers zusammen. Ein vierstündiger Platz in einer Krippe kostet in Varel normalerweise 160 Euro, in einem Kindergarten 98 Euro. Jede halbe Stunde muss extra bezahlt werden.

Krippenplätze bieten neben der „Flohkiste“ (jetzt 13, künftig 15) noch die städtische Kindertagesstätte an der Peterstraße an (in zwei Gruppen jeweils 13 Kinder), der katholische Kindergarten (4) und das Diakonische Werk im „guten Hirten“ in der Familiengruppe (vier Ganztageplätze, 225 Euro). Der Kindergarten Obenstrohe hat vier Krippenplätze beantragt.

Jeder Kindergarten kann ohne Genehmigung bis zu drei Krippenkinder aufnehmen, wenn sie im laufenden Jahr drei Jahre alt werden.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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