FRIESLAND Sie haben lange gewartet, die Wetterprogosen studiert und es sich letztlich nicht einfach gemacht. Die Entscheidung, für dieses Wochenende keinen Feldkampf zwischen den besten Werfern aus Ostfriesland und Oldenburg anzusetzen, fiel aber schließlich einvernehmlich.

„Das Risiko ist einfach zu groß“, meint Eilert Taddigs, Jugend-Feldobmann des Landesverbands Ostfriesland, der in diesem Jahr als Gastgeber des traditionellen Kräftemessen fungiert. „Wir als FKV tragen die Verantwortung und haben das letzte Wort“, sagt der Verbandsvorsitzende Jan-Dirk Vogts. In enger Abstimmung mit den Ostfriesen und dem KBV Blersum als ausrichtendem Verein habe man sich „gezwungenermaßen“ gegen einen Feldkampf entschieden. „Das ist nun einmal eine Outdoor-Veranstaltung – wir sind vom Wetter abhängig“, so der FKV-Vorsitzende.

„Es ist einfach zu unsicher“, sagt Vogts und verweist unter anderem auf die einzuhaltenden Sicherheitsvorkehrungen: „Wir können es nicht riskieren, dass sich einer die ,Hacksen’ bricht.“ Zudem koste die Ausrichtung so einer Großveranstaltung auch „eine Menge Geld. Die Lautsprecheranlage zum Beispiel 800 Euro, auch das Catering ist nicht billig“. Da wäre es fahrlässig, ohne sichere Prognose einen Feldkampf anzusetzen und ihn eventuell kurzfristig absagen zu müssen.

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Die vier vergangenen Feldkämpfe, die seit 2001 in Jever, Schweinebrück, Ardorf und Bohlenbergerfeld stattfanden, seien aus verschiedenen Gründen „nicht optimal“ gewesen. Daher wolle man nun den „perfekten Moment“ abwarten, erklärt Vogts.

Die nächste Möglichkeit für das prestigeträchtige Duell zwischen Oldenburgern und Ostfriesen gibt es damit erst im neuen Jahr am 8. und 9. Januar. An Weihnachten komme eine Austragung ohnehin nicht in Betracht, auch an Neujahr soll laut Vogts nicht geworfen werden. „Das ist nicht der Hit – der Zuschauerzuspruch wäre an so einem Tag nicht groß“, meint der FKV-Vorsitzende und fügt hinzu: „Der Winter ist noch lang. Wir haben noch zwei Monate Zeit.“

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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