Schortens Zu den Überlegungen für die Sanierung oder den Neubau des Feuerwehrhauses Sillenstede sind am Mittwochabend im Bau- und Umweltausschuss der Stadt Schortens erste Vorentscheidungen gefallen. Die wichtigste lautet: Eine bauliche Erweiterung des Gebäudes am jetzigen Standort an der Grafschafter Straße ist nach den Vorgaben der Feuerwehrunfallkasse und den Belangen der Ortsfeuerwehr nicht möglich, so Baumamtsleiter Theodor Kramer.

Der Fachbereichsleiter hatte mehrere Varianten durchgerechnet und auch innerorts alternative Standorte geprüft, empfahl letztlich aber einen Neubau des Feuerwehrhauses auf einem städtischen Grundstück im Gewerbegebiet „Im Hamm“ an der L 807 (Ortsausgang Sillenstede Richtung Sengwarden). Er stellte den Ausschussmitgliedern sowie Stadtbrandmeister Egon Onken und Ortsbrandmeister Holger Schnee einen ersten Planungsentwurf vor, der auf breite Zustimmung traf.

Die Vertreter der Feuerwehr Sillenstede, die in den vergangenen Monaten mehrfach mit der Stadtverwaltung über die Sanierung und Neubau beratschlagt haben, hadern zwar mit dem vermutlich baldigen Umzug hinaus aus der Mitte des Dorfes an die L 807. „Aber wir werden dem Vorschlag der Verwaltung folgen“, so Holger Schnee. Am neuen Standort kann ein Feuerwehrhaus entstehen, das ganz auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.

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„Positiv ist, dass wird dort bei der An- und Abfahrt niemanden mehr stören“, so der Ortsbrandmeister. Außerdem sei im Gegensatz zu heute die Ausbildung am Standort möglich. Die 36 Sillensteder Feuerwehrkameraden würden dem jetzigen Feuerwehrhaus aber auch hinterhertrauern, weil sie als eine der tragenden Säulen der Dorfgemeinschaft künftig 350 Meter hinter (beziehungsweise vor) dem Ortschild residierten. Problematisch sei zudem, dass es an der Straße nach wie vor keinen Rad- und Fußweg gibt.

Die Hilfsfrist – also die Zeit, in der die Feuerwehrleute den Einsatzort erreichen sollen – könne der Standort erfüllen, auch wenn die Zeitvorgaben von acht Minuten „sehr sportlich bemessen“ ist, wie Theodor Kramer einräumte.

Nun wird auf dieser Grundlage weiter geplant und gerechnet. Wenn alles klappt, soll im Frühjahr 2016 Baubeginn sein. Eine Kostenschätzung steht noch aus.

Oliver Braun Redakteur / Redaktion Jever
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