BOCKHORN Die Gewerbeschau hat die Erwartungen mehr als erfüllt. Und kein Bockhorner dürfte mehr Mangeln an buntgefärbten Ostereiern haben.

Von Hans Begerow BOCKHORN - Ein sehr zufriedenes Fazit hat der Vorsitzende des Vereins für Handel, Handwerk und Gewerbe, Christian Fuchs, gestern nach der zweitägigen Gewerbeschau in Bockhorn gezogen. „Es hätte besser nicht sein können“, sagte Fuchs.

„Das Wetter hat uns nicht im Stich gelassen, die Zelte waren voll, die Gewerbetreibenden sind zufrieden.“

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Fuchs hob besonders die Solidarität unter den Bockhorner Gewerbetreibenden hervor. Alle hätte den gleichen Beitrag zur Finanzierung beigetragen, unabhängig ob sie ihr Ladengeschäft geöffnet oder ob sie einen Stand im Zelt besetzt hatten. „Das finde ich einzigartig, das muss man suchen“, lobte Fuchs seine Kollegen. Einen „Super-Lauf“ hatte es am Sonntag in der Langen Straße und in den Zelten gegeben, auch die einbezogenen Querstraßen waren gut frequentiert. Fuchs hob das Engagement der Marktschreier hervor, die für reichlich Trubel gesorgt hatten. Sie hatten die kaum glaubliche Marke von 50 000 gefärbten Ostereiern geschafft. Um 18.45 Uhr waren die letzten Kartons verkauft, obwohl es noch eine Stunde zuvor erst 40 000 verkaufte Eier gewesen waren. Dann hatte offenbar die stimmliche Kondition und das Beharrungsvermögen der Eier-Propagandisten den Ausschlag gegeben: „Und wenn ihr die selber aufessen müsst“, versuchten die Männer um Jan-Dirk NeihusTorsten Nölle, Jan

Schweers, Dieter Schweers, Rainer Duits, Sven Neihus, Mathias Wulff, Andre Gollnick und Jens Schweers – die verbliebenen Käufer zu überzeugen. Und es ließen sich doch immer wieder neue Interessenten zum Kauf von 30 oder 50 Eiern bewegen. „Hallo Bockhorn“, rief Neihus mit mächtiger Stimme. Dann war es 18.40 Uhr und Dieter Schweers stellte fest, dass noch 29 Kartons übrig waren. Die kaufte Bernd Bartels (Firma Standard Erden Günster) und stiftete sie dem Wohnheim für Behinderte. Da war der Jubel riesengroß, und die stimmgewaltigen Eierverkäufer sprangen auf den Hänger, auf dem sie am Morgen die bunten Eier drapiert hatten.Auch viele andere Gewerbetreibende hatten sich augenfällige Aktionen ausgedacht. So Weinberater Jörg Wilke, der mit den Köchen Michael Niebuhr und Karl Ludwig aus Oldenburg (Firma Split Food) zwei versierte Küchenmeister engagiert hatte. Neben dem französischen Boeuf Bourgignon boten die Köche an beiden Tagen zwei interessante Kochshows, in denen es eine Lachsvariation

zu verkosten gab. Dazu servierte Wilke, der sich im Herbst selbstständig gemacht hatte, den passenden Wein.

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