Jever Der Genossenschaftsgedanke und der Einsatz für andere Menschen haben sein Leben geprägt: Am Mittwoch, 19. Oktober, hat Jochen Ewald seinen 75. Geburtstag gefeiert.

1959 begann der in Ostfriesland aufgewachsene Hans-Joachim Ewald eine Banklehre bei der damaligen Raiffeisenbank Jever und verließ diese Bank nach 38 Jahren 1997 als Vorstandsvorsitzender.

Er orientierte sich beruflich neu als Geschäftsführer einer Investorengesellschaft und Berater der Friesenhörn-Nordsee-Kliniken mit Mutter-Kind-Kliniken in Horumersiel und Dangast. Er initiierte die „Ja-Wir-Regionalstiftungen“. Und er reanimierte die „Old-Marytown-Jazzband“, die 1959 für kurze Zeit als Schülerband in Jever am Mariengymnasium für Furore sorgte – wohl nicht nur, weil damals auch der heutige medizinische Betreuer der Fußball-Nationalmannschaft, Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, mitjazzte.

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35 Jahre lang hatte Ewald zuvor kein Instrument mehr angerührt. Dann gab es 1995 zum 25-jährigen Vorstandsjubiläum von der Volksbank eine Trompete – zwei Jahre später stand die neue „Old-Marytown-Jazzband“, die bis heute in Jever gern gehört ist.

Wie ein roter Faden zieht sich durch Ewalds Leben die Genossenschaftsidee. Nach der Banker-Laufbahn war er von 1999 bis 2007 als einziger Nicht-Landwirt Präsident des Genossenschaftsverbands Weser-Ems. Seit Gründung der Bürger-Fotovoltaikgenossenschaft „Sonnenstadt Jever“ sitzt Ewald auch dort im Aufsichtsrat.

Der Genossenschaftsgedanke ist es auch, der den Ex-Banker bei seinem jüngsten Projekt begeistert: Seit Anfang 2007 ist er Pate eines von der Stiftung Opportunity International initiierten Mikrokredit-Projekts in Ghana und wirbt zusammen mit dem „Freundeskreis Ghana Weser-Ems“ für den Aufbau von Mikrobanken, die Armen Kredite zum Aufbau einer Existenz geben.

Und als Vorsitzender hat er auch den neuen Wirtschaftsförderungsverein „Gemeinsam für Jever“ durchs erste Jahr begleitet.

Ganzer Stolz Jochen Ewalds ist inzwischen sein fünf Jahre alter Enkelsohn Peer Ole. „Der Kleine macht uns eine Riesenfreude“, sagt Ewald.


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Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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