SCHORTENS Zwei der übelsten Kraterlandschaf­ten im Schortenser Straßennetz sind beseitigt: Straßenbaufirmen haben am Dienstag die Schlaglöcher im Kreuzungsbereich von Plaggestraße und Nordfrostring in Ostiem sowie die größten Schäden entlang der L 814 zwischen Heidmühle und Grafschaft beseitigt.

„Wir haben erstmal nur die allerschlimmsten Schlaglöcher in Angriff nehmen können“, sagt Werner Lührs, Leiter der Straßenmeisterei Jever. Seine Behörde ist für die Bundes-, Landes- und Kreisstraßen in Friesland zuständig. Laut Lührs hat der hartnäckige Winter Schäden an den Straßen verursacht, die die Schäden eines normalen Winters um das Zehnfache übersteigen. Es fehlt jedoch am Geld, um alle Schäden sofort zu beheben. „Bundesweit hat das Straßennetz gelitten. Eigentlich bräuchten wir nach diesem Winter ein Konjunkturpaket III für die Reparatur der Straßen“, sagt Lührs.

Allein in Schortens mit seinem rund 150 Kilometer langen Straßen- und Wegenetz, darunter 30 Kilometer Kreis- Landes- und Bundesstraßen, übersteigen die Reparaturkosten nach vorläufigen Schätzungen die Marke von 100 000 Euro. Für die Instandsetzung ihrer eigenen Straßen und Wege hat die Stadt Schortens 20 000 Euro einkalkuliert. „Mit dem Betrag kommen wir ganz gut zurecht“, sagt Detlef Otten von der Schortenser Bauverwaltung. Die Frostschäden an den stadteigenen Straßen seien bereits weitgehend behoben.

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Doch bis alle Schlaglöcher verschwunden sind, wird es Sommer werden, vermutet Werner Lührs. „Da haben wir noch einen Haufen Arbeit vor uns.“ Einige Schlaglöcher könnten mit Bordmitteln beseitigt werden, andernorts muss der zerklüftete Fahrbahnbelag vollständig abgefräst werden und die Straße vollständig neu asphaltiert werden. Allein die neue Asphaltierung im Kreuzungsbereich Plaggestraße und Nordfrostring kostet rund 10 000 Euro.

Die Warnschilder „Straßenschäden“ bleiben dennoch vielerorts stehen, so auch an der Plaggestraße. Dort ist im weiteren Verlauf bis zur B 210 noch einiges zu flicken. Die Schlaglöcher werden nun vor allem für Rad- und Rollerfahrer zur Gefahr: Vor allem in der Dunkelheit sind die Schlaglöcher oft erst zu erkennen, wenn man schon hineingefahren ist. Für Zweiradfahrer besteht akute Sturzgefahr.

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Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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