Saisonbilanz
Sonne lässt in Dangast die Kasse klingeln

Die Hitze trübte trotz Gewinnen die Bilanz des Quellbads. Der Erlös beim Kurbeitrag liegt auf Vorjahresniveau.

Bild: Gösta Berwing
Ausgezeichnete Gäste (von links): Karl-Heinz Varrelmann, Ulrike Hoffmann, und Johann Taddigs (rechts) ehrten Guido und Carina Tschigor, die seit 40 Jahren ihren Urlaub auf dem Dangaster Campingplatz verbringen.Bild: Gösta Berwing
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Dangast Der heiße Sommer hat in Dangast die Kasse klingeln lassen. „Ab Mitte April hatten wir fast durchgehend gutes Wetter mit einem enormen Gästezustrom“, zog Kurdirektor Johann Taddigs jetzt im Betriebsausschuss eine sehr positive Bilanz der Saison bis zum 31. Juli. Verglichen mit den Zahlen im Vorjahr, vermeldete er einen „deutlichen Umsatzzuwachs von insgesamt 200 000 Euro“ (+16,45 Prozent) auf 1,5 Millionen Euro. Eine abschließende Prognose bis zum Saisonende Anfang Oktober wollte Taddigs indes noch nicht abgeben: „Diesen Vorsprung gilt es, über die Zeit zu tragen. Der September ist dabei unser Schlüsselmonat.

Campingplatz

Der städtische Campingplatz liege laut Taddigs auf Rekordkurs. „Bisher liegt der Zuwachs bei rund 28 Prozent mit über 100 000 Euro gegenüber dem Vorjahr.“ Trotz einer Tariferhöhung für die Mitarbeiter in Höhe von zehn Prozent geht der Kurdirektor zum Saisonende von einem „dicken Plus“ aus.

Die Sonne und fehlendes Personal haben die Bilanz trotz einer Steigerung im Quellbad getrübt. Zwar liegen die Zahlen bei 15 000 Euro über dem Vorjahr. „Das ist angesichts der Tariferhöhung aber zu wenig“, sagt Taddigs. Aber besonders im April und Mai entschieden sich die Gäste für den Strand, weil der Außenbereich noch nicht geöffnet war. „Technisch wären wir dazu in der Lage gewesen, jedoch konnten wir den kurzfristigen Personalbedarf nicht abdecken“, beklagte Taddigs.

Sauna

„Für die Sauna war das dauerhafte Sommerwetter kontraproduktiv“, sagt Johann Taddigs. Trotz Tariferhöhung ging der Umsatz um 7400 Euro zurück.

Parkplätze

Die Parkeinnahmen verzeichneten einen laut Kurdirektor „stabilen Zuwachs“ von knapp 30 000 Euro gegenüber dem Vorjahr (+21,6 Prozent). Auch die höheren Preise hätten die Gäste nicht abgeschreckt. „Die Tariferhöhung wurde komplett akzeptiert“, sagte Taddigs. Auch die digitale Bezahlmethode per Smartphone-App sowie Zahlung mit EC-Karte sei gut angenommen worden.

Strandkorvermietung

Das Plus im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bis zum 31. Juli liegt bei 55 Prozent, was etwa 20 000 Euro entspricht.

Kurbeitrag

Der Kurbeitrag liege laut Johann Taddigs „auf Vorjahresniveau mit einem kleinen Plus von 12 000 Euro (232 000 Euro). Damit habe sich die Tariferhöhung indes noch nicht realisiert. Dennoch: Aufgrund der besseren Auslastung der Übernachtungsbetriebe im Juni und in der ersten Hälfte des Julis erwarte Kurdirektor Taddigs aber ein „zusätzliches Plus“.

Seekurpark

Nach „reiflicher witterungsbedingter Verzögerung“ (Taddigs) steht der Seekurpark vor der Fertigstellung. Am Mittwoch, 19. September, um 12 Uhr wird er eröffnet. Die Flächen dürfen aber in dieser Vegetationsperiode noch nicht betreten werden.

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