Dangast Was passiert in Dangast mit dem alten Deichhörn-Gelände? Jetzt gibt es erste Konzeptzeichnungen, die zeigen, wie das Gelände am Kurpark in Zukunft aussehen könnte. Aktuell ist davon allerdings noch nicht viel zu sehen: Das Gebäude mit dem Kursaal-Komplex wurde bereits im April abgerissen, drumherum stehen die Baukräne, und Arbeiter ziehen Ferienhäuser hoch.

Susanne Spille vom Planungsbüro NWP in Oldenburg stellte die ersten Konzepte für die neue Nutzung des Deichhörn-Geländes vor. Anstelle des alten Restaurant- und Saalgebäudes sollen künftig Ferienappartements und Gastronomie stehen. Bei der Gestaltung des Areals soll die ursprüngliche Struktur auch wieder aufgenommen werden. So soll vor der geplanten Anlage ein öffentlicher Platz bestehen bleiben, der beispielsweise auch für kleinere Veranstaltungen oder Märkte genutzt werden könnte.

Der Platz soll mit Dingen gestaltet werden, die man mit dem Meer verbindet: Sand, Wellen und Inseln etwa. So könnten leichte Wellenbewegungen ins Pflaster eingearbeitet werden, angrenzende private Gärten könnten mit geschwungenen Hecken eingefasst werden. Denkbar sei außerdem, dass auf dem Platz kleine bepflanzte Inseln mit Bänken entstehen, auf denen sich die Leute ausruhen können. Etwa 39 Parkplätze sollen an der Saphuser Straße, 13 weitere nördlich der Anlage entstehen.

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Die Pläne werden aber zugleich von der Bürgerinitiative Dangast (BI) kritisiert. Deren Mitglieder fordern, dass kein neuer Bebauungsplan für das Areal aufgestellt werde. Außerdem fordern sie die Rückabwicklung der Sandkuhle.

Der „Spontan-Abbruch“ der Deichhörn-Immobilie durch den Investor sei weder im Rat noch öffentlich aufgearbeitet worden. Nach Grundsatzbeschluss des Stadtrats hätten zudem die Gebäude erhalten und in Nutzung bleiben sollen. Der Investor habe mit dem Abriss einfach neue Tatsachen geschaffen, die „gründlich analysiert und beurteilt werden müssen“, heißt es vonseiten der BI. Die Sandkuhle solle zurückgegeben werden, weil sie als Ausgleichsfläche zur Siedlungsverdichtung diene.

Ein Erfolg der BI ist jedoch unwahrscheinlich: Ein entsprechender Antrag ist bereits vom städtischen Planungsausschuss mit großer Mehrheit abgelehnt worden.

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Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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