Schortens Ein weiteres städtebauliches Großprojekt neben der Kramermarktwiese wird Schortens’ Erscheinungsbild in diesem und im kommenden Jahr verändern: Es geht um die ehemaligen Baracken und Obdachlosenwohnungen an der Beethovenstraße zwischen der Straße Am Fort und dem ehemaligen GMA-Gelände samt der dortigen großen Freifläche.

Das Gelände vis-a-vis der Grundschule Jungfernbusch wurde kürzlich an das Unternehmen „Pflegebutler“ mit Hauptsitz in Friedeburg verkauft (die NWZ  berichtete). In Kürze beginnen dort die Rodungsarbeiten, bestätigte der geschäftsführende Gesellschafter des Unternehmens, Heiko Friedrich, der NWZ  auf Nachfrage. Er will dort ab Sommer in einem ersten Bauabschnitt eine Senioren-Wohnanlage mit 47 Appartements und 24 Eigentumswohnungen errichten.

Heiko Friedrich spricht von einem Investitionsvolumen zwischen zehn und elf Millionen Euro und etwa 50 neuen Arbeitsplätzen. Die Wohnanlage mit Gebäudelängen von 30 Metern pro Gebäudeflügel werde winkelförmig angelegt und ist insgesamt etwa 65 Mete lang. Geplant ist ähnlich wie in Hohenkirchen ein zweigeschossiger Bau plus Staffelgeschoss mit einer Gesamthöhe von rund neun Metern. Fertigstellung und Erstbezug in Schortens soll im Frühherbst 2017 sein.

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Die Einrichtung sei mit Blick auf den demografischen Wandel ein wichtiger Baustein für die Stadtentwicklung, so Friedrich. In der Anlage soll rund um die Uhr ein Pflegedienst präsent sein. Die Wohnungen sind vom weitgehend selbstbestimmten Wohnen im Alter bis zur Möglichkeit der Schwerstpflege konzipiert. „Die Senioren sind un­sere Mieter und sie entscheiden selbst, wie viel Unterstützung sie wann benötigen“, sagt Friedrich. Auch einige Nutztiere, beispielsweise Kaninchen oder Hühner, würden für die Bewohner angeschafft.

Mit dem Konzept hat sich die Unternehmensgruppe bereits in anderen Orten der Region etabliert. So etwa in Friedeburg, Großheide sowie in Suurhusen/Hinte. Im Jeverland ist „Pflegebutler“ seit 2014 auf Expansionskurs: Rund 6,5 Millionen Euro investierte das Unternehmen in den Neubau seiner Seniorenwohnanlage im Zentrum Hohenkirchens und auch an der Mühlenstraße am Stadteingang von Jever sollen, wie berichtet, eine Anlage für Servicewohnen und Tagespflege sowie Wohnhäuser für betreutes Wohnen entstehen.

Mittelfristig will das Unternehmen in einem zweiten Bauabschnitt auf dem Gelände an der Beethovenstraße in Schortens ein baugleiches gespiegeltes Objekt errichten. In einigen Wochen sollen die alten Baracken abgerissen werden. Die kleinen Klinkerbauten jüngeren Datums gehören vorerst nicht dazu. Dort hat die Stadt zurzeit drei Obdachlose untergebracht.

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Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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